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Drei Müllerfamilien und ihre Mühlen

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Das Buch gliedert sich in drei Hauptteile: 1) Die Chronik der Familie Streitz, die seit 1564 in Hinterpommern als Müllerfamilie nachgewiesen ist. Über 400 Jahre folgten Müller auf Müller, und zahlreiche Mühlen im Kreis Saatzig wurden von ihnen bewirtschaftet. Im 16. bis 18. Jahrhundert sind vor allem Rechtsstreitigkeiten und Verträge dokumentiert, die Aufschluss über die Familie und ihre Mühlen geben. 1677 begann das Kapitel der Rauschmühle in Freienwalde, die fast 250 Jahre im Familienbesitz war. Trotz des Verlusts der Mühlenakten im Krieg gibt es noch viele Informationen. 2) Im zweiten Teil werden die Mühlen in Lübow, Stargard und Klützow vorgestellt. Der Werdegang der Stargarder Mühlen wurde von 1875 bis 1945 in jährlichen Berichten festgehalten, wobei die Entwicklung der Mühlentechnik und wirtschaftliche Herausforderungen thematisiert werden. Die Familie Mahlkuch dokumentierte 200 Jahre Greifenmühle und die Aufzeichnungen von Ernst Mahlkuch geben Einblicke in schwierige Zeiten. Die Lübower Mühle, die 1945 gesprengt wurde, wird in ihrer Geschichte von 1820 bis 1945 rekonstruiert. 3) Der letzte Teil widmet sich dem Mühlenrecht und der Mühlentechnik. 400 Jahre Müllerei werfen viele Fragen zu den Rahmenbedingungen auf, darunter Besitzverhältnisse und Edikte der pommerschen Herzöge. Kaufverträge und Gewerbeordnungen zeigen interessante Entwicklungen, während die Stein-Hardenberg’schen Reformen epochale Umwälzungen mit sich

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Drei Müllerfamilien und ihre Mühlen, Christiane Streitz

Język
Rok wydania
2010
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Tytuł
Drei Müllerfamilien und ihre Mühlen
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Liczba stron
490
ISBN10
3938649704
ISBN13
9783938649701
Seria
Opis
Das Buch gliedert sich in drei Hauptteile: 1) Die Chronik der Familie Streitz, die seit 1564 in Hinterpommern als Müllerfamilie nachgewiesen ist. Über 400 Jahre folgten Müller auf Müller, und zahlreiche Mühlen im Kreis Saatzig wurden von ihnen bewirtschaftet. Im 16. bis 18. Jahrhundert sind vor allem Rechtsstreitigkeiten und Verträge dokumentiert, die Aufschluss über die Familie und ihre Mühlen geben. 1677 begann das Kapitel der Rauschmühle in Freienwalde, die fast 250 Jahre im Familienbesitz war. Trotz des Verlusts der Mühlenakten im Krieg gibt es noch viele Informationen. 2) Im zweiten Teil werden die Mühlen in Lübow, Stargard und Klützow vorgestellt. Der Werdegang der Stargarder Mühlen wurde von 1875 bis 1945 in jährlichen Berichten festgehalten, wobei die Entwicklung der Mühlentechnik und wirtschaftliche Herausforderungen thematisiert werden. Die Familie Mahlkuch dokumentierte 200 Jahre Greifenmühle und die Aufzeichnungen von Ernst Mahlkuch geben Einblicke in schwierige Zeiten. Die Lübower Mühle, die 1945 gesprengt wurde, wird in ihrer Geschichte von 1820 bis 1945 rekonstruiert. 3) Der letzte Teil widmet sich dem Mühlenrecht und der Mühlentechnik. 400 Jahre Müllerei werfen viele Fragen zu den Rahmenbedingungen auf, darunter Besitzverhältnisse und Edikte der pommerschen Herzöge. Kaufverträge und Gewerbeordnungen zeigen interessante Entwicklungen, während die Stein-Hardenberg’schen Reformen epochale Umwälzungen mit sich