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Die Lösung der Judenfrage

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Die Rundfrage zur Lösung der Judenfrage, initiiert von Julius Moses 1906 und 1907 als Buch veröffentlicht, ist ein faszinierendes historisches Dokument, das die Diskussionen in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Moses wandte sich an 3.000 Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Literatur und erhielt fast hundert Antworten, die er in seiner Zeitung veröffentlichte, um eine Debatte über kontroverse Themen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft und der deutsch-jüdischen Presse anzuregen. Zu den Beiträgen zählen Stimmen von prominenten Persönlichkeiten wie Thomas Mann, Maxim Gorki und Rainer Maria Rilke sowie führenden Vertreterinnen der Frauenbewegung. Auch Antisemiten und Rassisten wie Adolf Bartels und Heinrich von Treitschke wurden gehört, deren Äußerungen die frühen Anzeichen des späteren Massenmords verdeutlichen. Die Stimmen einer jungen, selbstbewussten jüdischen Generation, die eine „jüdische Renaissance“ repräsentiert, zeigen den Verlust menschlicher Substanz und politischer Kultur auf. Die nationalsozialistische Barbarei hat gegen Bücher und Menschen gewütet; von Moses’ Werk sind in deutschen Bibliotheken nur noch wenige Exemplare vorhanden. Julius Moses wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 24. September 1942.

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Die Lösung der Judenfrage, Julius Moses

Język
Rok wydania
2010
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Tytuł
Die Lösung der Judenfrage
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Liczba stron
270
ISBN10
3934686834
ISBN13
9783934686830
Seria
Opis
Die Rundfrage zur Lösung der Judenfrage, initiiert von Julius Moses 1906 und 1907 als Buch veröffentlicht, ist ein faszinierendes historisches Dokument, das die Diskussionen in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Moses wandte sich an 3.000 Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Literatur und erhielt fast hundert Antworten, die er in seiner Zeitung veröffentlichte, um eine Debatte über kontroverse Themen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft und der deutsch-jüdischen Presse anzuregen. Zu den Beiträgen zählen Stimmen von prominenten Persönlichkeiten wie Thomas Mann, Maxim Gorki und Rainer Maria Rilke sowie führenden Vertreterinnen der Frauenbewegung. Auch Antisemiten und Rassisten wie Adolf Bartels und Heinrich von Treitschke wurden gehört, deren Äußerungen die frühen Anzeichen des späteren Massenmords verdeutlichen. Die Stimmen einer jungen, selbstbewussten jüdischen Generation, die eine „jüdische Renaissance“ repräsentiert, zeigen den Verlust menschlicher Substanz und politischer Kultur auf. Die nationalsozialistische Barbarei hat gegen Bücher und Menschen gewütet; von Moses’ Werk sind in deutschen Bibliotheken nur noch wenige Exemplare vorhanden. Julius Moses wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 24. September 1942.