Bookbot

Global player Faust oder das Verschwinden der Gegenwart

Parametry

  • 134 strony
  • 5 godzin czytania

Więcej o książce

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde Goethes Faust als optimistischer Held gefeiert, dessen Streben nach Selbstbestimmung als Tugend galt. Seine Lebensgeschichte wurde als Beispiel für persönliche Entwicklung und technologische Fortschritte interpretiert, was als Glück angesehen wurde. Michael Jaeger hingegen betrachtet in seinem Essay die Tragödie des Fausts als Spiegel der modernen Zivilisation. Er argumentiert, dass Fausts Vorstellung einer ruhelosen Gesellschaft heute Realität ist. Im 21. Jahrhundert erleben wir den Erfolg der faustischen Negation des Verweilens und den Triumph des Mobilitätsideals. In einer Welt, die von globalen, unentrinnbaren Bewegungsrhythmen geprägt ist, stellt sich die Frage: Was ist so schlimm am Verweilen? Warum muss alles Daseiende ständig entwertet werden, und warum wird jeder Ruheort im Sinne des modernen Bewegungsgesetzes kolonisiert? Jaeger beleuchtet den Preis, den wir für den Siegeszug des modernen Bewegungsideals zahlen, und fragt, wer oder was dabei auf der Strecke bleibt. Seine provokante These ist, dass Fausts Streben möglicherweise eine Verirrung darstellt, die in die Sackgasse des 'Ewig-Leeren' führt, das entsteht, wenn jeder Ruhepunkt verschwindet.

Wydanie

Zakup książki

Global player Faust oder das Verschwinden der Gegenwart, Michael Jaeger

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Global player Faust oder das Verschwinden der Gegenwart
Język
niemiecki
Wydawca
wjs
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
134
ISBN10
3937989706
ISBN13
9783937989709
Seria
Tagi
Zabawa
Opis
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde Goethes Faust als optimistischer Held gefeiert, dessen Streben nach Selbstbestimmung als Tugend galt. Seine Lebensgeschichte wurde als Beispiel für persönliche Entwicklung und technologische Fortschritte interpretiert, was als Glück angesehen wurde. Michael Jaeger hingegen betrachtet in seinem Essay die Tragödie des Fausts als Spiegel der modernen Zivilisation. Er argumentiert, dass Fausts Vorstellung einer ruhelosen Gesellschaft heute Realität ist. Im 21. Jahrhundert erleben wir den Erfolg der faustischen Negation des Verweilens und den Triumph des Mobilitätsideals. In einer Welt, die von globalen, unentrinnbaren Bewegungsrhythmen geprägt ist, stellt sich die Frage: Was ist so schlimm am Verweilen? Warum muss alles Daseiende ständig entwertet werden, und warum wird jeder Ruheort im Sinne des modernen Bewegungsgesetzes kolonisiert? Jaeger beleuchtet den Preis, den wir für den Siegeszug des modernen Bewegungsideals zahlen, und fragt, wer oder was dabei auf der Strecke bleibt. Seine provokante These ist, dass Fausts Streben möglicherweise eine Verirrung darstellt, die in die Sackgasse des 'Ewig-Leeren' führt, das entsteht, wenn jeder Ruhepunkt verschwindet.