Bookbot

Moskau das dritte Rom

Parametry

Więcej o książce

Der bereits in der Antike verbreitete Glaube an das „Roma aeterna“, mit der Vorstellung, dass die Stadt Rom und ihre Macht niemals untergehen werden, wurde in vielfältiger Weise vom späteren Christentum in einer vergeistigten Ausformung übernommen. Das Bestreben eine reine Macht- und Interessenpolitik ideologisch und religiös aufzuwerten und zu erhalten ist bereits im Russland der Zaren mit unterschiedlicher Intensität gepflegt worden. Die Sowjetunion hat dieses Instrument dann zu einer gewissen Perfektion weiter entwickelt. Die Theorie des dritten Roms erlebt nach dem Zarenimperium und nach Stalins utopischen Plänen im heutigen Russland eine Renaissance in Form einer kraftvollen kirchlichen Macht, mit einer engen Bindung dieser Russisch Orthodoxen Kirche an den Staat. Die Gegenwartsrelevanz der Idee des dritten Roms liegt zudem im Kontext der Identitätsproblematik der Russen, der sogenannten „Generation Putin“ und der russischen Politik, insbesondere im Kontext des antiwestlichen Staatsprogramms Putins und der heutigen imperialen Sehnsucht. Die Arbeit enthält Interviews und Fotomaterial.

Wydanie

Zakup książki

Moskau das dritte Rom, Hildegard Schaeder

Język
Rok wydania
1957
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Moskau das dritte Rom
Język
niemiecki
Rok wydania
1957
Oprawa
twarda
Seria
Kategorie
Opis
Der bereits in der Antike verbreitete Glaube an das „Roma aeterna“, mit der Vorstellung, dass die Stadt Rom und ihre Macht niemals untergehen werden, wurde in vielfältiger Weise vom späteren Christentum in einer vergeistigten Ausformung übernommen. Das Bestreben eine reine Macht- und Interessenpolitik ideologisch und religiös aufzuwerten und zu erhalten ist bereits im Russland der Zaren mit unterschiedlicher Intensität gepflegt worden. Die Sowjetunion hat dieses Instrument dann zu einer gewissen Perfektion weiter entwickelt. Die Theorie des dritten Roms erlebt nach dem Zarenimperium und nach Stalins utopischen Plänen im heutigen Russland eine Renaissance in Form einer kraftvollen kirchlichen Macht, mit einer engen Bindung dieser Russisch Orthodoxen Kirche an den Staat. Die Gegenwartsrelevanz der Idee des dritten Roms liegt zudem im Kontext der Identitätsproblematik der Russen, der sogenannten „Generation Putin“ und der russischen Politik, insbesondere im Kontext des antiwestlichen Staatsprogramms Putins und der heutigen imperialen Sehnsucht. Die Arbeit enthält Interviews und Fotomaterial.