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Hamburgerinnen, die lesen, sind gefährlich

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Hamburg profitierte über Jahrhunderte von seinen Kaufmännern und Seefahrern, doch es waren oft die Frauen, die das "Tor zur Welt" öffneten. In diesem Buch werden 16 Frauen vorgestellt, die als Schriftstellerinnen, Musen, Salonieren, Kauffrauen, Publizistinnen oder Frauenrechtlerinnen bedeutende Spuren in der Stadt hinterließen. Die Hamburgerinnen sahen sich früh der Gefahr ausgesetzt, auf merkantile Merkmale und repräsentative Funktionen reduziert zu werden. Heinrich Heine beschreibt am Jungfernstieg die schönen Kaufmannstöchter, deren Liebe auch finanziellen Gewinn versprach, während Theodor Fontane die vornehme Erscheinung der Hanseatinnen lobt, die sowohl innerlich als auch äußerlich außergewöhnlich gewaschen seien. Diese Frauen galten als vornehm und wohlhabend, besonders in den gutbürgerlichen Kreisen, in denen Heine verkehrte. Weniger bekannt ist jedoch, dass die Hansefrauen auch aufmüpfig, intellektuell unabhängig und als Geschäftsfrauen sowie Schriftstellerinnen erfolgreich waren. In den 1920er Jahren wagten sie sogar, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen und ihre Hüllen fallen zu lassen. Zu den vorgestellten Frauen gehören Meta Klopstock, Elise Reimarus, Lida Gustava Heymann, Gertrud Bäumer, Ida Dehmel, Erika Mann, Clara Reyersbach und Marion Dönhoff.

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Hamburgerinnen, die lesen, sind gefährlich, Thomas Bleitner

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
8,89 zł
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4,2
Bardzo dobra
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Tytuł
Hamburgerinnen, die lesen, sind gefährlich
Język
niemiecki
Wydawca
Sandmann
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
Liczba stron
160
ISBN10
3938045582
ISBN13
9783938045589
Seria
Ocena
4,2 z 5
Opis
Hamburg profitierte über Jahrhunderte von seinen Kaufmännern und Seefahrern, doch es waren oft die Frauen, die das "Tor zur Welt" öffneten. In diesem Buch werden 16 Frauen vorgestellt, die als Schriftstellerinnen, Musen, Salonieren, Kauffrauen, Publizistinnen oder Frauenrechtlerinnen bedeutende Spuren in der Stadt hinterließen. Die Hamburgerinnen sahen sich früh der Gefahr ausgesetzt, auf merkantile Merkmale und repräsentative Funktionen reduziert zu werden. Heinrich Heine beschreibt am Jungfernstieg die schönen Kaufmannstöchter, deren Liebe auch finanziellen Gewinn versprach, während Theodor Fontane die vornehme Erscheinung der Hanseatinnen lobt, die sowohl innerlich als auch äußerlich außergewöhnlich gewaschen seien. Diese Frauen galten als vornehm und wohlhabend, besonders in den gutbürgerlichen Kreisen, in denen Heine verkehrte. Weniger bekannt ist jedoch, dass die Hansefrauen auch aufmüpfig, intellektuell unabhängig und als Geschäftsfrauen sowie Schriftstellerinnen erfolgreich waren. In den 1920er Jahren wagten sie sogar, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen und ihre Hüllen fallen zu lassen. Zu den vorgestellten Frauen gehören Meta Klopstock, Elise Reimarus, Lida Gustava Heymann, Gertrud Bäumer, Ida Dehmel, Erika Mann, Clara Reyersbach und Marion Dönhoff.