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Mythos Determinismus

Wieviel erklärt uns die Hirnforschung?

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Aus der Sicht der Neurobiologie regiert im Kopf das neuronale Geschehen. Brigitte Falkenburg untersucht, was Hirnforscher über die Mechanismen des Hirngeschehens und deren Einfluss auf den menschlichen Geist wissen. Sie stellt die Frage, welche Erklärungen die Neurobiologie bietet und wo ihre Grenzen liegen. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Entstehung des Geistes aus Materie vollständig verstanden wird? Oft wird behauptet, die Biologie habe die Physik als Leitwissenschaft abgelöst. Doch in der Hirnforschung sind physikalische Prinzipien unverzichtbar, da bildgebende Verfahren auf physikalischen Effekten basieren. Auch die Debatte um die Hirnforschung ist ohne physikalische Erklärungen und deren Mythen nicht zu verstehen. Mechanistisches Denken, das in der Physik überwunden wurde, beeinflusst nach wie vor die Hirnforschung. Die Anfänge der modernen Naturwissenschaft, geprägt durch Galileis experimentelle Methode, Descartes' Annahme von Lebewesen als Automaten und Newtons Suche nach den Ursachen der Naturerscheinungen, haben zu einem kausalen Denken geführt. Während die Physik sich vom mechanistischen Weltbild gelöst hat, bleiben in der Biologie veraltete mechanistische Vorstellungen wirksam. Falkenburgs Werk zielt darauf ab, die Debatte um Geist und Gehirn sowie freien Willen und Determinismus zu bereinigen und eröffnet einen differenzierteren Zugang zum Verständnis der Natur und des Menschen.

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Mythos Determinismus, Brigitte Falkenburg

Język
Rok wydania
2012
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(twarda)
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Tytuł
Mythos Determinismus
Podtytuł
Wieviel erklärt uns die Hirnforschung?
Język
niemiecki
Wydawca
Springer
Rok wydania
2012
Oprawa
twarda
Liczba stron
473
ISBN10
3642250971
ISBN13
9783642250972
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Aus der Sicht der Neurobiologie regiert im Kopf das neuronale Geschehen. Brigitte Falkenburg untersucht, was Hirnforscher über die Mechanismen des Hirngeschehens und deren Einfluss auf den menschlichen Geist wissen. Sie stellt die Frage, welche Erklärungen die Neurobiologie bietet und wo ihre Grenzen liegen. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Entstehung des Geistes aus Materie vollständig verstanden wird? Oft wird behauptet, die Biologie habe die Physik als Leitwissenschaft abgelöst. Doch in der Hirnforschung sind physikalische Prinzipien unverzichtbar, da bildgebende Verfahren auf physikalischen Effekten basieren. Auch die Debatte um die Hirnforschung ist ohne physikalische Erklärungen und deren Mythen nicht zu verstehen. Mechanistisches Denken, das in der Physik überwunden wurde, beeinflusst nach wie vor die Hirnforschung. Die Anfänge der modernen Naturwissenschaft, geprägt durch Galileis experimentelle Methode, Descartes' Annahme von Lebewesen als Automaten und Newtons Suche nach den Ursachen der Naturerscheinungen, haben zu einem kausalen Denken geführt. Während die Physik sich vom mechanistischen Weltbild gelöst hat, bleiben in der Biologie veraltete mechanistische Vorstellungen wirksam. Falkenburgs Werk zielt darauf ab, die Debatte um Geist und Gehirn sowie freien Willen und Determinismus zu bereinigen und eröffnet einen differenzierteren Zugang zum Verständnis der Natur und des Menschen.