Bookbot

Fabrikation eines Verbrechers

Der Kriminalfall Bruno Lüdke als Mediengeschichte

Ocena książki

Parametry

  • 331 stron
  • 12 godzin czytania

Więcej o książce

Bruno Lüdke wurde – fälschlich – als der 'größte Massenmörder in der Kriminalgeschichte' bezeichnet. Der im Nationalsozialismus geheim gehaltene Fall bot seit den 1950er Jahren Stoff für Enthüllungsgeschichten und filmische Fiktionen. Die Akteure beriefen sich auf die Wahrheit der Archivakten: medizinische Gutachten, Protokolle der Polizei, Fotografien, Körperabformungen und Lüdkes Sterbeurkunde. Dieses Buch entwirft zu den wissenschaftlichen und populären Imaginationen vom Bösen eine Medien- und Wissensgeschichte vom 19. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart. Analysiert werden stereotype und rassistische Menschenbilder, Visualisierungen des Verbrechers als Typus, Wahrheits- und Trophäenproduktionen und die vergangenheitspolitischen Dimensionen von Medienpraxis. Fabrikation eines Verbrechers demonstriert wissenschaftliches Denken dicht am Material, theoretisch und methodisch transparent – für eine zeitgemäße historische, politische und ästhetische Bildung.

Zakup książki

Fabrikation eines Verbrechers, Axel Doßmann

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

5,0
Doskonała
2 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Fabrikation eines Verbrechers
Podtytuł
Der Kriminalfall Bruno Lüdke als Mediengeschichte
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
331
ISBN10
3959050348
ISBN13
9783959050340
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Bruno Lüdke wurde – fälschlich – als der 'größte Massenmörder in der Kriminalgeschichte' bezeichnet. Der im Nationalsozialismus geheim gehaltene Fall bot seit den 1950er Jahren Stoff für Enthüllungsgeschichten und filmische Fiktionen. Die Akteure beriefen sich auf die Wahrheit der Archivakten: medizinische Gutachten, Protokolle der Polizei, Fotografien, Körperabformungen und Lüdkes Sterbeurkunde. Dieses Buch entwirft zu den wissenschaftlichen und populären Imaginationen vom Bösen eine Medien- und Wissensgeschichte vom 19. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart. Analysiert werden stereotype und rassistische Menschenbilder, Visualisierungen des Verbrechers als Typus, Wahrheits- und Trophäenproduktionen und die vergangenheitspolitischen Dimensionen von Medienpraxis. Fabrikation eines Verbrechers demonstriert wissenschaftliches Denken dicht am Material, theoretisch und methodisch transparent – für eine zeitgemäße historische, politische und ästhetische Bildung.