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In fürstlichem Auftrag

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  • 655 stron
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Im 15. Jahrhundert gewinnen gelehrte Berater zunehmend an Bedeutung für die fürstliche Herrschaft. Die Arbeit fokussiert auf 95 Räte, die den brandenburgischen Kurfürsten der Hohenzollern, insbesondere Albrecht (Achilles), dienten. Albrecht hebt sich durch sein politisches Gewicht und seine lange Herrschaft hervor. Die Doppelherrschaft der Hohenzollern in Franken und Brandenburg ermöglicht einen Vergleich zweier Regionen mit unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten, die die Verfügbarkeit und Auswahl der Berater beeinflussen. Diese Unterschiede spiegeln sich in der Herkunft der Räte, ihren bevorzugten Universitäten, Studienrichtungen und Promotionen sowie in ihrer Anbindung an kirchliche Institutionen wider. Aus einer personengeschichtlichen Perspektive wird der Beitrag der Räte zum Regierungshandeln und ihre Machtteilhabe untersucht, ebenso wie der Stellenwert des Dienstes für ihre Karriere. Familiäre, landsmannschaftliche und kirchliche Netzwerke spielen ebenfalls eine Rolle. Die Räte übernahmen Aufgaben in der Verwaltung, Rechtsprechung und Statthalterschaft sowie in äußeren Belangen. Als Gesandte waren sie an den markgräflichen Bestrebungen zur Anerkennung unter den Königswählern und an der Ausweitung von Kompetenzen und Machtpositionen gegenüber Nachbarn beteiligt.

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In fürstlichem Auftrag, Suse Andresen

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
In fürstlichem Auftrag
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
Liczba stron
655
ISBN10
3525360894
ISBN13
9783525360897
Seria
Opis
Im 15. Jahrhundert gewinnen gelehrte Berater zunehmend an Bedeutung für die fürstliche Herrschaft. Die Arbeit fokussiert auf 95 Räte, die den brandenburgischen Kurfürsten der Hohenzollern, insbesondere Albrecht (Achilles), dienten. Albrecht hebt sich durch sein politisches Gewicht und seine lange Herrschaft hervor. Die Doppelherrschaft der Hohenzollern in Franken und Brandenburg ermöglicht einen Vergleich zweier Regionen mit unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten, die die Verfügbarkeit und Auswahl der Berater beeinflussen. Diese Unterschiede spiegeln sich in der Herkunft der Räte, ihren bevorzugten Universitäten, Studienrichtungen und Promotionen sowie in ihrer Anbindung an kirchliche Institutionen wider. Aus einer personengeschichtlichen Perspektive wird der Beitrag der Räte zum Regierungshandeln und ihre Machtteilhabe untersucht, ebenso wie der Stellenwert des Dienstes für ihre Karriere. Familiäre, landsmannschaftliche und kirchliche Netzwerke spielen ebenfalls eine Rolle. Die Räte übernahmen Aufgaben in der Verwaltung, Rechtsprechung und Statthalterschaft sowie in äußeren Belangen. Als Gesandte waren sie an den markgräflichen Bestrebungen zur Anerkennung unter den Königswählern und an der Ausweitung von Kompetenzen und Machtpositionen gegenüber Nachbarn beteiligt.