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Kein Zeuge darf überleben

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  • 947 stron
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Am 6. April 1994, nach dem Tod von Präsident Habyarimana bei einem Flugzeugabsturz, begann in Ruanda ein blutiges Gemetzel. Innerhalb von 13 Wochen wurden mindestens eine halbe Million Menschen, hauptsächlich Tutsi, brutal ermordet, während auch viele Hutu, die sich gegen das Morden stellten oder Tutsi schützten, starben. Der Genozid war das Ergebnis einer kalkulierten Strategie einer kleinen Elite, die ihre Macht angesichts wachsender Opposition sichern wollte. Die militärischen Erfolge der Tutsi-dominierten Ruandischen Patriotischen Front (RPF) boten den Hutu-Machthabern einen Vorwand, um die Kontrolle über staatliche Institutionen zu übernehmen, unterstützt von Militär, Polizei, regionalen Behörden, Medien, Intellektuellen und Geistlichen. Das Buch basiert auf Interviews mit Überlebenden und Tätern, sowie Dokumenten und Protokollen, die ein detailliertes Bild der Ereignisse von 1994 zeichnen. Unveröffentlichte Aussagen und Dokumente von Diplomaten und UN-Mitarbeitern belegen das Versagen internationaler Akteure, die von den Vorbereitungen für die Massaker wussten. Ein entschlossenes Handeln auf politischer oder militärischer Ebene hätte das Blutvergießen wahrscheinlich verhindern oder beenden können.

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Kein Zeuge darf überleben, Alison Des Forges

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kein Zeuge darf überleben
Język
niemiecki
Rok wydania
2002
Oprawa
twarda
Liczba stron
947
ISBN10
3930908808
ISBN13
9783930908806
Seria
Tagi
Opis
Am 6. April 1994, nach dem Tod von Präsident Habyarimana bei einem Flugzeugabsturz, begann in Ruanda ein blutiges Gemetzel. Innerhalb von 13 Wochen wurden mindestens eine halbe Million Menschen, hauptsächlich Tutsi, brutal ermordet, während auch viele Hutu, die sich gegen das Morden stellten oder Tutsi schützten, starben. Der Genozid war das Ergebnis einer kalkulierten Strategie einer kleinen Elite, die ihre Macht angesichts wachsender Opposition sichern wollte. Die militärischen Erfolge der Tutsi-dominierten Ruandischen Patriotischen Front (RPF) boten den Hutu-Machthabern einen Vorwand, um die Kontrolle über staatliche Institutionen zu übernehmen, unterstützt von Militär, Polizei, regionalen Behörden, Medien, Intellektuellen und Geistlichen. Das Buch basiert auf Interviews mit Überlebenden und Tätern, sowie Dokumenten und Protokollen, die ein detailliertes Bild der Ereignisse von 1994 zeichnen. Unveröffentlichte Aussagen und Dokumente von Diplomaten und UN-Mitarbeitern belegen das Versagen internationaler Akteure, die von den Vorbereitungen für die Massaker wussten. Ein entschlossenes Handeln auf politischer oder militärischer Ebene hätte das Blutvergießen wahrscheinlich verhindern oder beenden können.