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"Reichsitalien" in Mittelalter und Neuzeit

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Bis an die Schwelle des 19. Jahrhunderts gehörten große Teile Nord- und Mittelitaliens zum Heiligen Römischen Reich, das aus verschiedenen Territorien bestand, die als kaiserliche Lehen vergeben wurden oder unter der Oberhoheit des Kaisers standen. Diese Peripherie des Reiches ist bislang unzureichend erforscht, insbesondere das 16. Jahrhundert, während das 17. und 18. Jahrhundert mehr Beachtung fanden. Es gibt nur punktuelle Untersuchungen zum Einfluss des Kaisers südlich der Alpen und zur Nutzung der Reichsgerichte durch die italienische Bevölkerung. Ähnliches gilt für die Beziehungen zwischen italienischen und deutschen Dynastien sowie die kaiserliche Patronage in Reichsitalien. Der vorliegende Band versucht, diese Forschungslücke zu schließen und umfasst Beiträge einer internationalen Tagung an der Universität Innsbruck. Die Beiträge beleuchten rechtliche, makro- und mikropolitische Dimensionen der Beziehungen zwischen dem Reich und seinen italienischen Lehen sowie Rezeptionsmuster vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Ziel des zweisprachigen Bandes ist es, das Mosaik der bisherigen Erkenntnisse über Reichsitalien zu ergänzen und einen Überblick über die kaiserlichen Lehen in Italien, deren Beschaffenheit und Verhältnis zum Reich zu bieten.

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"Reichsitalien" in Mittelalter und Neuzeit, Elena Taddei

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
"Reichsitalien" in Mittelalter und Neuzeit
Język
włoski
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
ISBN10
3706554879
ISBN13
9783706554879
Seria
Opis
Bis an die Schwelle des 19. Jahrhunderts gehörten große Teile Nord- und Mittelitaliens zum Heiligen Römischen Reich, das aus verschiedenen Territorien bestand, die als kaiserliche Lehen vergeben wurden oder unter der Oberhoheit des Kaisers standen. Diese Peripherie des Reiches ist bislang unzureichend erforscht, insbesondere das 16. Jahrhundert, während das 17. und 18. Jahrhundert mehr Beachtung fanden. Es gibt nur punktuelle Untersuchungen zum Einfluss des Kaisers südlich der Alpen und zur Nutzung der Reichsgerichte durch die italienische Bevölkerung. Ähnliches gilt für die Beziehungen zwischen italienischen und deutschen Dynastien sowie die kaiserliche Patronage in Reichsitalien. Der vorliegende Band versucht, diese Forschungslücke zu schließen und umfasst Beiträge einer internationalen Tagung an der Universität Innsbruck. Die Beiträge beleuchten rechtliche, makro- und mikropolitische Dimensionen der Beziehungen zwischen dem Reich und seinen italienischen Lehen sowie Rezeptionsmuster vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Ziel des zweisprachigen Bandes ist es, das Mosaik der bisherigen Erkenntnisse über Reichsitalien zu ergänzen und einen Überblick über die kaiserlichen Lehen in Italien, deren Beschaffenheit und Verhältnis zum Reich zu bieten.