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Kurt Eisner

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Kurt Eisner ist vor allem für den Sturz der bayerischen Monarchie im Jahr 1918 bekannt, eine Tat, die bis heute kontrovers diskutiert wird. Diese Biographie beleuchtet umfassend sein Leben und Werk als erster bayerischer Ministerpräsident und führt zu einer Neubewertung seiner politischen Bedeutung. Als Eisner am 7. November 1918 durch eine revolutionäre Aktion den bayerischen König stürzte und eine sozialdemokratisch dominierte Regierung bildete, war er der Mehrheit der bayerischen Bevölkerung weitgehend unbekannt. Die Biographie beantwortet die Frage, wie ein aus Berlin stammender jüdischer Sozialdemokrat das Gespür für die bayerische Stimmungslage und den Mut zum Handeln aufbrachte. Sie verfolgt Eisners Lebensweg und beschreibt seine wechselhafte Karriere als politischer Journalist und Parteipolitiker. Sein Versuch, der deutschen Sozialdemokratie neue theoretische und taktische Wege aufzuzeigen, zeugt von Selbstbewusstsein und einer eigenständigen politischen Auffassung. Ohne diese Vorgeschichte sind Eisners Rolle in der Revolution von 1918 und sein Einsatz für Völkerverständigung sowie neue demokratische Mitbestimmungsformen schwer zu verstehen. Seine Fähigkeit, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, kostete ihn am 21. Februar 1919 das Leben.

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Kurt Eisner, Bernhard Grau

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kurt Eisner
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2001
Oprawa
twarda
ISBN10
3406471587
ISBN13
9783406471582
Seria
Opis
Kurt Eisner ist vor allem für den Sturz der bayerischen Monarchie im Jahr 1918 bekannt, eine Tat, die bis heute kontrovers diskutiert wird. Diese Biographie beleuchtet umfassend sein Leben und Werk als erster bayerischer Ministerpräsident und führt zu einer Neubewertung seiner politischen Bedeutung. Als Eisner am 7. November 1918 durch eine revolutionäre Aktion den bayerischen König stürzte und eine sozialdemokratisch dominierte Regierung bildete, war er der Mehrheit der bayerischen Bevölkerung weitgehend unbekannt. Die Biographie beantwortet die Frage, wie ein aus Berlin stammender jüdischer Sozialdemokrat das Gespür für die bayerische Stimmungslage und den Mut zum Handeln aufbrachte. Sie verfolgt Eisners Lebensweg und beschreibt seine wechselhafte Karriere als politischer Journalist und Parteipolitiker. Sein Versuch, der deutschen Sozialdemokratie neue theoretische und taktische Wege aufzuzeigen, zeugt von Selbstbewusstsein und einer eigenständigen politischen Auffassung. Ohne diese Vorgeschichte sind Eisners Rolle in der Revolution von 1918 und sein Einsatz für Völkerverständigung sowie neue demokratische Mitbestimmungsformen schwer zu verstehen. Seine Fähigkeit, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, kostete ihn am 21. Februar 1919 das Leben.