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Mediengeschichte als historische Techno-Logie

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  • 246 stron
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Mit dem Online-Banking ist das Bankgeheimnis passé. Aber nun jammern sie alle. In den Zeitungen, den Talkshows, den Internetforen und Blogs. Ein sogenannter Whistleblower aus den Reihen der NSA hat das vermeintliche Geheimnis offengelegt, dass alles Sozialwesen im Netz – nicht nur das Social Web, sondern auch der elektronische Postverkehr, die Telephonie, das Online-Shopping – durchaus überwacht wird. Ziel dieses Buches ist, dass der Leser über Enthüllungen der genannten Art zwar keineswegs weniger empört, doch aber weniger überrascht ist. Es führt eine sehr spezifische Perspektive auf Mediengeschichte ein, die als Historische Techno-Logie bezeichnet wird. Auch dadurch ist dieses Buch einführend in seinen Gegenstand, beginnend mit der Grundfrage, was Mediengeschichte überhaupt sei. Seine Antwort betrifft den Begriff von Geschichte als solcher und lautet dann: Der heutige Mensch muss so dringend von Mediengeschichte wissen, weil sie gerade nicht seine Geschichte, sondern die der Medien ist. Insofern es dabei immer um technische Medien geht, orientiert sich die Antwort am Wortsinn von Technologie als Verfugung von techné und logos, also am Wissen, wie es mit Technik einhergeht, ob dieses verkörpernd oder es ermöglichend oder von ihm ermöglicht.

Wydanie

Zakup książki

Mediengeschichte als historische Techno-Logie, Bernhard J. Dotzler, Silke Roesler-Keilholz

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
28,69 zł

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Tytuł
Mediengeschichte als historische Techno-Logie
Język
niemiecki
Wydawca
Nomos
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
246
ISBN10
3848741210
ISBN13
9783848741212
Seria
Tagi
Opis
Mit dem Online-Banking ist das Bankgeheimnis passé. Aber nun jammern sie alle. In den Zeitungen, den Talkshows, den Internetforen und Blogs. Ein sogenannter Whistleblower aus den Reihen der NSA hat das vermeintliche Geheimnis offengelegt, dass alles Sozialwesen im Netz – nicht nur das Social Web, sondern auch der elektronische Postverkehr, die Telephonie, das Online-Shopping – durchaus überwacht wird. Ziel dieses Buches ist, dass der Leser über Enthüllungen der genannten Art zwar keineswegs weniger empört, doch aber weniger überrascht ist. Es führt eine sehr spezifische Perspektive auf Mediengeschichte ein, die als Historische Techno-Logie bezeichnet wird. Auch dadurch ist dieses Buch einführend in seinen Gegenstand, beginnend mit der Grundfrage, was Mediengeschichte überhaupt sei. Seine Antwort betrifft den Begriff von Geschichte als solcher und lautet dann: Der heutige Mensch muss so dringend von Mediengeschichte wissen, weil sie gerade nicht seine Geschichte, sondern die der Medien ist. Insofern es dabei immer um technische Medien geht, orientiert sich die Antwort am Wortsinn von Technologie als Verfugung von techné und logos, also am Wissen, wie es mit Technik einhergeht, ob dieses verkörpernd oder es ermöglichend oder von ihm ermöglicht.