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Kriegsgefangene oder Kriminelle?

Internierungslager, Gericht und Gefängnis im Nordirlandkonflikt 1968–1981

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  • 566 stron
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Ende der 1960er Jahre brachen in Nordirland gewaltsame Unruhen zwischen der katholischen Minderheit und der protestantischen Mehrheit aus. Andreas Spreier untersucht, wie der britische Rechtsstaat auf die politische Gewalt des Nordirlandkonflikts reagierte. Sein Buch nimmt erstmals die staatliche Gerichts- und Inhaftierungspolitik in den 1970er Jahren umfassend in den Blick. Die ?Antiterrorismus"-Politik Großbritanniens wandelte sich im Laufe der ?Troubles" entscheidend: Zunächst versuchte die britische Regierung, die Irish Republican Army mit Militäreinsätzen und Internierungen ohne Gerichtsverfahren einzudämmen. Als die politische Gewalt kein Ende fand, wurden die ?Terroristinnen" und ?Terroristen" vor spezielle Gerichte ohne Jury gestellt und in regulären Gefängnissen inhaftiert. Doch auch die Strategie der Kriminalisierung scheiterte. In den Gefängnissen entflammten Proteste, die die Legitimität des britischen Rechtsstaats mehr denn je infrage stellten

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Kriegsgefangene oder Kriminelle?, Andreas Spreier

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kriegsgefangene oder Kriminelle?
Podtytuł
Internierungslager, Gericht und Gefängnis im Nordirlandkonflikt 1968–1981
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
566
ISBN10
3110774224
ISBN13
9783110774221
Seria
Opis
Ende der 1960er Jahre brachen in Nordirland gewaltsame Unruhen zwischen der katholischen Minderheit und der protestantischen Mehrheit aus. Andreas Spreier untersucht, wie der britische Rechtsstaat auf die politische Gewalt des Nordirlandkonflikts reagierte. Sein Buch nimmt erstmals die staatliche Gerichts- und Inhaftierungspolitik in den 1970er Jahren umfassend in den Blick. Die ?Antiterrorismus"-Politik Großbritanniens wandelte sich im Laufe der ?Troubles" entscheidend: Zunächst versuchte die britische Regierung, die Irish Republican Army mit Militäreinsätzen und Internierungen ohne Gerichtsverfahren einzudämmen. Als die politische Gewalt kein Ende fand, wurden die ?Terroristinnen" und ?Terroristen" vor spezielle Gerichte ohne Jury gestellt und in regulären Gefängnissen inhaftiert. Doch auch die Strategie der Kriminalisierung scheiterte. In den Gefängnissen entflammten Proteste, die die Legitimität des britischen Rechtsstaats mehr denn je infrage stellten