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Diabetes

Eine Wissensgeschichte der modernen Medizin 1900-1960

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Der sich selbst behandelnde Kranke: Über die Herausbildung eines neuen Patiententypus am Beispiel der Diabetestherapie. Bereits vor der Einführung von Insulin in den 1920er Jahren vertrat der US-amerikanische Diabetesspezialist Elliott Proctor Joslin die Ansicht, dass Diabetiker ihre eigene Krankenschwester, Chemiker und Assistenten des Arztes sein sollten. Diese Auffassung steht im Kontrast zu einer Zeit, in der die Verwissenschaftlichung der Medizin oft zu einer Marginalisierung der Patienten führte. Oliver Falk untersucht in seinem Buch die Entwicklung eines kooperierenden, aktiven Patiententypus, der bereits vor organisierten Patientenbewegungen und „Citizen Science“ für die moderne Diabetestherapie prägend war. Er beleuchtet den engen Zusammenhang zwischen therapeutischem Handeln und wissenschaftlichem Erkenntnisstreben und zeigt, dass alltägliches therapeutisches Handeln nicht nur aus laborwissenschaftlicher und klinischer Forschung resultiert, sondern auch zentral für medizinisch-wissenschaftliche Erkenntnisprozesse ist. Falks Analyse bietet einen tiefen Einblick in die Interaktion zwischen Ärzten und Patienten und zeigt, wie diese dynamische Beziehung zur Verbesserung der Diabetestherapie beigetragen hat.

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Diabetes, Oliver Falk

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Diabetes
Podtytuł
Eine Wissensgeschichte der modernen Medizin 1900-1960
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3835353470
ISBN13
9783835353473
Seria
Opis
Der sich selbst behandelnde Kranke: Über die Herausbildung eines neuen Patiententypus am Beispiel der Diabetestherapie. Bereits vor der Einführung von Insulin in den 1920er Jahren vertrat der US-amerikanische Diabetesspezialist Elliott Proctor Joslin die Ansicht, dass Diabetiker ihre eigene Krankenschwester, Chemiker und Assistenten des Arztes sein sollten. Diese Auffassung steht im Kontrast zu einer Zeit, in der die Verwissenschaftlichung der Medizin oft zu einer Marginalisierung der Patienten führte. Oliver Falk untersucht in seinem Buch die Entwicklung eines kooperierenden, aktiven Patiententypus, der bereits vor organisierten Patientenbewegungen und „Citizen Science“ für die moderne Diabetestherapie prägend war. Er beleuchtet den engen Zusammenhang zwischen therapeutischem Handeln und wissenschaftlichem Erkenntnisstreben und zeigt, dass alltägliches therapeutisches Handeln nicht nur aus laborwissenschaftlicher und klinischer Forschung resultiert, sondern auch zentral für medizinisch-wissenschaftliche Erkenntnisprozesse ist. Falks Analyse bietet einen tiefen Einblick in die Interaktion zwischen Ärzten und Patienten und zeigt, wie diese dynamische Beziehung zur Verbesserung der Diabetestherapie beigetragen hat.