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Wie Wälder denken

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Können Wälder denken? Können Hunde träumen? In diesem modernen Klassiker der Anthropologie stellt Eduardo Kohn unsere zentralen Annahmen darüber infrage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein – und sich damit von allen anderen Lebensformen zu unterscheiden. Auf der Grundlage von jahrelanger Feldforschung bei den Runa im oberen Amazonasgebiet Ecuadors beschreibt Kohn, wie die Amazonasbewohner mit den vielen Lebewesen interagieren, die eines der komplexesten Ökosysteme der Welt bewohnen. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht: Unser gesamtes anthropologisches Instrumentarium beruht auf dem, was uns als Menschen auszeichnet – Sprache, Symbole, Abstraktion. Richten wir unsere Aufmerksamkeit jedoch auf die Art und Weise, wie wir uns zu anderen Arten von Lebewesen verhalten, versagen diese Instrumente, die uns vom Rest der Welt trennen. Wie Wälder denken begreift eben dieses Versagen als Chance. Ohne die Eigenarten menschlicher Existenz zu verleugnen, eröffnet Kohn durch die eingehende Beobachtung der lebendigen Welt um uns herum wundersame und überraschende Sichtweisen für ein neues Miteinander von Menschen und Nichtmenschen.

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Wie Wälder denken, Eduardo Kohn

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wie Wälder denken
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
383
ISBN10
3751803955
ISBN13
9783751803953
Seria
Ocena
3,85 z 5
Opis
Können Wälder denken? Können Hunde träumen? In diesem modernen Klassiker der Anthropologie stellt Eduardo Kohn unsere zentralen Annahmen darüber infrage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein – und sich damit von allen anderen Lebensformen zu unterscheiden. Auf der Grundlage von jahrelanger Feldforschung bei den Runa im oberen Amazonasgebiet Ecuadors beschreibt Kohn, wie die Amazonasbewohner mit den vielen Lebewesen interagieren, die eines der komplexesten Ökosysteme der Welt bewohnen. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht: Unser gesamtes anthropologisches Instrumentarium beruht auf dem, was uns als Menschen auszeichnet – Sprache, Symbole, Abstraktion. Richten wir unsere Aufmerksamkeit jedoch auf die Art und Weise, wie wir uns zu anderen Arten von Lebewesen verhalten, versagen diese Instrumente, die uns vom Rest der Welt trennen. Wie Wälder denken begreift eben dieses Versagen als Chance. Ohne die Eigenarten menschlicher Existenz zu verleugnen, eröffnet Kohn durch die eingehende Beobachtung der lebendigen Welt um uns herum wundersame und überraschende Sichtweisen für ein neues Miteinander von Menschen und Nichtmenschen.