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Rivalen oder Kampfgemeinschaft in Feldgrau?

Ein Diskussionsbeitrag zu den Beziehungen zwischen Wehrmacht und bewaffneter SS 1933–1945

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Das Verhältnis von Wehrmacht und „bewaffneter SS“ ist ein zentrales Thema in der Historiographie zur nationalsozialistischen Diktatur, das über militärhistorische Analysen hinausgeht. Heinrich Himmler, der „Reichsführer SS“, strebte an, mit seiner Parteiarmee in Konkurrenz zur Wehrmacht zu treten, um eine gleichrangige SS-Armee zu etablieren oder die Wehrmacht letztlich durch die Waffen-SS zu ersetzen. Der Aufbau der SS-Verbände geschah parallel zum Übergang der Streitkräfte von einem Berufsheer zu einer Wehrpflichtarmee. Zudem war die NS-Führung entschlossen, die konservativen Strukturen in der Wehrmacht langfristig zu beseitigen und das Militär in eine „nationalsozialistische Volksarmee“ umzuwandeln. Diese Transformation umfasste Rüstungsanstrengungen, allgemeine Wehrpflicht und politische Indoktrination, die das soldatische Selbstverständnis und die traditionelle Rolle der Streitkräfte in Frage stellten. In den nationalsozialistischen Vorstellungen einer geschlossenen und wehrhaften „Volksgemeinschaft“ sollte die strikte Trennung zwischen militärischer und ziviler Sphäre aufgehoben werden. Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen bewaffneter SS und Militär und hebt den nationalsozialistischen Veränderungsanspruch hervor, wobei sie zu bislang unbekannten Erkenntnissen gelangt.

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Rivalen oder Kampfgemeinschaft in Feldgrau?, Frank Dr. Wernitz

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Rivalen oder Kampfgemeinschaft in Feldgrau?
Podtytuł
Ein Diskussionsbeitrag zu den Beziehungen zwischen Wehrmacht und bewaffneter SS 1933–1945
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3938845872
ISBN13
9783938845875
Seria
Opis
Das Verhältnis von Wehrmacht und „bewaffneter SS“ ist ein zentrales Thema in der Historiographie zur nationalsozialistischen Diktatur, das über militärhistorische Analysen hinausgeht. Heinrich Himmler, der „Reichsführer SS“, strebte an, mit seiner Parteiarmee in Konkurrenz zur Wehrmacht zu treten, um eine gleichrangige SS-Armee zu etablieren oder die Wehrmacht letztlich durch die Waffen-SS zu ersetzen. Der Aufbau der SS-Verbände geschah parallel zum Übergang der Streitkräfte von einem Berufsheer zu einer Wehrpflichtarmee. Zudem war die NS-Führung entschlossen, die konservativen Strukturen in der Wehrmacht langfristig zu beseitigen und das Militär in eine „nationalsozialistische Volksarmee“ umzuwandeln. Diese Transformation umfasste Rüstungsanstrengungen, allgemeine Wehrpflicht und politische Indoktrination, die das soldatische Selbstverständnis und die traditionelle Rolle der Streitkräfte in Frage stellten. In den nationalsozialistischen Vorstellungen einer geschlossenen und wehrhaften „Volksgemeinschaft“ sollte die strikte Trennung zwischen militärischer und ziviler Sphäre aufgehoben werden. Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen bewaffneter SS und Militär und hebt den nationalsozialistischen Veränderungsanspruch hervor, wobei sie zu bislang unbekannten Erkenntnissen gelangt.