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Der Invalidenfriedhof in Berlin und seine Wiederherstellung

Festschrift zum 30-jährigen Bestehen des Fördervereins Invalidenfriedhof e.V.

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Der seit 1748 bestehende Invalidenfriedhof in Berlin, anfänglich nur ein Begräbnisplatz für das benachbarte Invalidenhaus, wuchs im Verlauf zweier Jahrhunderte zu einem der eindrucksvollsten Berliner Friedhöfe heran. Neben den Toten einer Zivilgemeinde ruhen hier dicht an dicht bedeutende Persönlichkeiten der preußisch-deutschen Militärgeschichte, darunter die Generäle Gerhard David von Scharnhorst und Friedrich Bogislav Emanuel Graf Tauentzien von Wittenberg, die in den Befreiungskriegen zu Ruhm und Ehren gelangten. Nicht weniger bedeutend sind Künstler wie Karl Friedrich Schinkel, Friedrich August Stüler und Christian Daniel Rauch, denen einzigartige Schöpfungen der Grabmalskunst auf diesem Friedhof verdankt werden. Seit 1945 an der Sektorengrenze gelegen, verschwanden große Teile des Friedhofs ab 1961 unter dem Todesstreifen, während die vor der Mauer gelegenen Grabfelder jahrzehntelang stark vernachlässigt wurden. Mit der 1990 einsetzenden Restaurierung zahlreicher Grabstätten und der Wiederherstellung von Wegen, Alleen und Grabgittern ist die einstige Ausstrahlung des Friedhofs wieder erlebbar, ohne dass die Spuren der jüngsten deutschen Geschichte verleugnet werden.

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Der Invalidenfriedhof in Berlin und seine Wiederherstellung, Guido Hinterkeuser

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Der Invalidenfriedhof in Berlin und seine Wiederherstellung
Podtytuł
Festschrift zum 30-jährigen Bestehen des Fördervereins Invalidenfriedhof e.V.
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3795438322
ISBN13
9783795438326
Seria
Opis
Der seit 1748 bestehende Invalidenfriedhof in Berlin, anfänglich nur ein Begräbnisplatz für das benachbarte Invalidenhaus, wuchs im Verlauf zweier Jahrhunderte zu einem der eindrucksvollsten Berliner Friedhöfe heran. Neben den Toten einer Zivilgemeinde ruhen hier dicht an dicht bedeutende Persönlichkeiten der preußisch-deutschen Militärgeschichte, darunter die Generäle Gerhard David von Scharnhorst und Friedrich Bogislav Emanuel Graf Tauentzien von Wittenberg, die in den Befreiungskriegen zu Ruhm und Ehren gelangten. Nicht weniger bedeutend sind Künstler wie Karl Friedrich Schinkel, Friedrich August Stüler und Christian Daniel Rauch, denen einzigartige Schöpfungen der Grabmalskunst auf diesem Friedhof verdankt werden. Seit 1945 an der Sektorengrenze gelegen, verschwanden große Teile des Friedhofs ab 1961 unter dem Todesstreifen, während die vor der Mauer gelegenen Grabfelder jahrzehntelang stark vernachlässigt wurden. Mit der 1990 einsetzenden Restaurierung zahlreicher Grabstätten und der Wiederherstellung von Wegen, Alleen und Grabgittern ist die einstige Ausstrahlung des Friedhofs wieder erlebbar, ohne dass die Spuren der jüngsten deutschen Geschichte verleugnet werden.