Bookbot

Der strahlende Berg

Geschichten aus Fukushima

Parametry

  • 146 stron
  • 6 godzin czytania

Więcej o książce

Nach dem Erdbeben 2011 in Japan prägte Saeko Kimura den Begriff „Post-Katastrophen-Literatur“, der einen Wandel in Werten und Weltanschauungen beschreibt. Viele Schriftsteller fragten sich, ob und wie sie das Thema Erdbeben und den AKW-Unfall literarisch behandeln dürften. Während das internationale Interesse groß war, herrschte in Japan Zurückhaltung. Autoren fühlten sich hilflos und standen vor der moralischen Frage, ob sie über das Leid der Menschen im Erdbebengebiet aus einer dritten Perspektive schreiben sollten. Zudem waren sie in politische Auseinandersetzungen über Atomkraft verwickelt. In den Medien gab es eine unausgesprochene Zensur, die kritische Stimmen zur Regierungspolitik unterdrückte, und viele Autoren schlossen sich dieser Haltung an. Diese Sammlung von sieben Kurzgeschichten stellt eine Ausnahme dar. Der Autor, ein Zenpriester aus Fukushima, beschreibt unverblümt den Alltag der Menschen und vermittelt eindringlich deren Trauer, Ängste und Wut, findet jedoch auch Zuversicht und Humor. Die Geschichten bieten einen tiefen Einblick in die Gedanken und Emotionen der Menschen vor Ort und ermöglichen dem deutschen Leser einen emotionalen Zugang zur japanischen Mentalität. Zudem zieht sich eine buddhistische Sichtweise zu Leben und Tod durch die Werke, die Antworten auf Fragen zur Gelassenheit der Japaner nach dem Tsunami bietet und das Bedürfnis nach einer neuen Literaturepoche erfüllt.

Zakup książki

Der strahlende Berg, Sokyu Genyu

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Der strahlende Berg
Podtytuł
Geschichten aus Fukushima
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
146
ISBN10
3752007311
ISBN13
9783752007312
Seria
Opis
Nach dem Erdbeben 2011 in Japan prägte Saeko Kimura den Begriff „Post-Katastrophen-Literatur“, der einen Wandel in Werten und Weltanschauungen beschreibt. Viele Schriftsteller fragten sich, ob und wie sie das Thema Erdbeben und den AKW-Unfall literarisch behandeln dürften. Während das internationale Interesse groß war, herrschte in Japan Zurückhaltung. Autoren fühlten sich hilflos und standen vor der moralischen Frage, ob sie über das Leid der Menschen im Erdbebengebiet aus einer dritten Perspektive schreiben sollten. Zudem waren sie in politische Auseinandersetzungen über Atomkraft verwickelt. In den Medien gab es eine unausgesprochene Zensur, die kritische Stimmen zur Regierungspolitik unterdrückte, und viele Autoren schlossen sich dieser Haltung an. Diese Sammlung von sieben Kurzgeschichten stellt eine Ausnahme dar. Der Autor, ein Zenpriester aus Fukushima, beschreibt unverblümt den Alltag der Menschen und vermittelt eindringlich deren Trauer, Ängste und Wut, findet jedoch auch Zuversicht und Humor. Die Geschichten bieten einen tiefen Einblick in die Gedanken und Emotionen der Menschen vor Ort und ermöglichen dem deutschen Leser einen emotionalen Zugang zur japanischen Mentalität. Zudem zieht sich eine buddhistische Sichtweise zu Leben und Tod durch die Werke, die Antworten auf Fragen zur Gelassenheit der Japaner nach dem Tsunami bietet und das Bedürfnis nach einer neuen Literaturepoche erfüllt.