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Nationalsozialismus in der "zweiten Generation"

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  • 515 stron
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Thema dieser aufschlussreichen Arbeit sind die Auswirkungen der Faschismus-Epoche und des Zusammenbruchs des »Dritten Reiches« auf die psychische Entwicklung der während des Krieges oder unmittelbar danach geborenen Kinder der Täter. Anita Eckstaedt wagt sich auf ein Terrain, das von der westdeutschen Psychoanalyse bislang weitgehend vernachlässigt wurde. Ihre Analyse der psychischen Deformationen, die aus der Ideologie des Nationalsozialismus resultieren und bis heute wirken, ist ein bedeutender Beitrag zur Aufklärungs- und Trauerarbeit, die von der Nachkriegsgeneration unterlassen wurde. Eckstaedts Untersuchung ist gleichwertig neben den Arbeiten von Alexander und Margarete Mitscherlich zu betrachten. Während deren sozialpsychologische Analyse der Abwehr- und Verleugnungsmechanismen eine eher soziologische Perspektive einnimmt, entwickelt Eckstaedt die Problematik aus der psychoanalytischen Behandlungsrealität. Dadurch wird deutlich, wie die strukturell beschriebenen Phänomene und Symptome der Kriegsgeneration konkret die psychische Entwicklung der »zweiten Generation« beeinflusst haben. (Joachim Weiner) 1991 hat Eckstaedt im Suhrkamp Verlag veröffentlicht: Die Kunst des Anfangs. Psychoanalytische Erstgespräche.

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Nationalsozialismus in der "zweiten Generation", Anita Eckstaedt

Język
Rok wydania
1992
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Nationalsozialismus in der "zweiten Generation"
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1992
Oprawa
miękka
Liczba stron
515
ISBN10
3518286269
ISBN13
9783518286265
Seria
Opis
Thema dieser aufschlussreichen Arbeit sind die Auswirkungen der Faschismus-Epoche und des Zusammenbruchs des »Dritten Reiches« auf die psychische Entwicklung der während des Krieges oder unmittelbar danach geborenen Kinder der Täter. Anita Eckstaedt wagt sich auf ein Terrain, das von der westdeutschen Psychoanalyse bislang weitgehend vernachlässigt wurde. Ihre Analyse der psychischen Deformationen, die aus der Ideologie des Nationalsozialismus resultieren und bis heute wirken, ist ein bedeutender Beitrag zur Aufklärungs- und Trauerarbeit, die von der Nachkriegsgeneration unterlassen wurde. Eckstaedts Untersuchung ist gleichwertig neben den Arbeiten von Alexander und Margarete Mitscherlich zu betrachten. Während deren sozialpsychologische Analyse der Abwehr- und Verleugnungsmechanismen eine eher soziologische Perspektive einnimmt, entwickelt Eckstaedt die Problematik aus der psychoanalytischen Behandlungsrealität. Dadurch wird deutlich, wie die strukturell beschriebenen Phänomene und Symptome der Kriegsgeneration konkret die psychische Entwicklung der »zweiten Generation« beeinflusst haben. (Joachim Weiner) 1991 hat Eckstaedt im Suhrkamp Verlag veröffentlicht: Die Kunst des Anfangs. Psychoanalytische Erstgespräche.