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'Ich bin die Wahrheit'

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  • 406 stron
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Ausgehend von einer radikalen Phänomenologie des Lebens fragt dieses Buch nicht nach der Wahrheit des Christentums, sondern welche Art von Wahrheit es bietet und wie es den Menschen zu ihrem Heil führt. Der Mensch wird nicht aus der Welt hervorgebracht, sondern im Leben Gottes gezeugt und ist dessen Sohn. Dieses Leben Gottes offenbart sich als Wesen Gottes, sodass der Mensch als Lebendiger letztlich durch diese Selbstoffenbarung verstanden werden muss, nämlich als Sohn im transzendentalen Ur-Sohn, in Christus. Eine genauere Phänomenologie Christi zeigt, wie dieser als ewiges, selbstaffektives Wort des Vaters gezeugt wird, um als Erst-Lebendiger den konkreten Zugang eines jeden Ichs zum Leben zu bilden. Die Geburt des Menschen als Sohn im Sohn kehrt nicht nur die Auffassungen vom Menschen als kausalem Wesen um, sondern beinhaltet auch eine Ethik der Intersubjektivität und des Weltbezugs, in der Gesetz und Sorge den Werken der Barmherzigkeit weichen. Diese Ethik des neutestamentlichen Liebesgebotes entspricht der Ontologie des rein phänomenologischen Lebens, indem sie in einer möglichen zweiten Geburt das absolute Leben Gottes als Grund unserer lebendigen Affektionen erprobt. Drei französische Denker, Emmanuel Lévinas, Jacques Derrida und Michel Henry, transformieren die philosophische Landschaft. Henrys jüngstes Werk zeichnet sich durch die Organisation des eigenständigen Gedankengangs aus.

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'Ich bin die Wahrheit', Michel Henry

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
'Ich bin die Wahrheit'
Język
niemiecki
Wydawca
Alber
Rok wydania
2012
Oprawa
twarda
Liczba stron
406
ISBN10
3495485139
ISBN13
9783495485132
Seria
Opis
Ausgehend von einer radikalen Phänomenologie des Lebens fragt dieses Buch nicht nach der Wahrheit des Christentums, sondern welche Art von Wahrheit es bietet und wie es den Menschen zu ihrem Heil führt. Der Mensch wird nicht aus der Welt hervorgebracht, sondern im Leben Gottes gezeugt und ist dessen Sohn. Dieses Leben Gottes offenbart sich als Wesen Gottes, sodass der Mensch als Lebendiger letztlich durch diese Selbstoffenbarung verstanden werden muss, nämlich als Sohn im transzendentalen Ur-Sohn, in Christus. Eine genauere Phänomenologie Christi zeigt, wie dieser als ewiges, selbstaffektives Wort des Vaters gezeugt wird, um als Erst-Lebendiger den konkreten Zugang eines jeden Ichs zum Leben zu bilden. Die Geburt des Menschen als Sohn im Sohn kehrt nicht nur die Auffassungen vom Menschen als kausalem Wesen um, sondern beinhaltet auch eine Ethik der Intersubjektivität und des Weltbezugs, in der Gesetz und Sorge den Werken der Barmherzigkeit weichen. Diese Ethik des neutestamentlichen Liebesgebotes entspricht der Ontologie des rein phänomenologischen Lebens, indem sie in einer möglichen zweiten Geburt das absolute Leben Gottes als Grund unserer lebendigen Affektionen erprobt. Drei französische Denker, Emmanuel Lévinas, Jacques Derrida und Michel Henry, transformieren die philosophische Landschaft. Henrys jüngstes Werk zeichnet sich durch die Organisation des eigenständigen Gedankengangs aus.