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Theodor Wiegand und die byzantinische Kunst

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Vor 150 Jahren, am 30. Oktober 1864, wurde Theodor Wiegand in Bendorf am Rhein geboren. Als klassischer Archäologe erlangte er Bekanntheit, doch sein Engagement für die byzantinische Kunst ist weniger bekannt. Der Katalog einer Kabinettausstellung im Museum für Byzantinische Kunst in Berlin widmet sich diesem Thema und bietet erstmals einen Überblick über Wiegands Erwerbungen und Forschungen an byzantinischen Denkmälern. 1897 wurde er Direktor der Königlichen Museen zu Berlin mit Dienstsitz in Smyrna (Izmir) und später in Konstantinopel (Istanbul). Für die neue Abteilung für frühchristliche und byzantinische Kunst sammelte er zahlreiche Skulpturen und Kleinfunde aus der Türkei, darunter Grabungsfunde aus Milet, Priene und Pergamon sowie Ankäufe und Geschenke des osmanischen Sultans. Die Marmorbildwerke im Museum für Byzantinische Kunst in Berlin stammen größtenteils aus seinen Erwerbungen. Wiegand interessierte sich auch für byzantinische Archäologie und erforschte Höhlenklöster sowie die Reste der Kaiserpaläste in Konstantinopel. Während des Ersten Weltkriegs leitete er das Deutsch-Türkische Denkmalschutz-Kommando in Palästina. Der Ausstellungskatalog beleuchtet Wiegands Rolle beim Aufbau der Sammlung und enthält 54 farbig bebilderte Beiträge zu biografischen Zeugnissen und Objekten, die er für die Berliner Sammlung erworben hat, sowie neue Erkenntnisse zu deren Herkunft und Funktion.

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Theodor Wiegand und die byzantinische Kunst, Gabriele Mietke

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Theodor Wiegand und die byzantinische Kunst
Język
niemiecki
Wydawca
Reichert
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
Liczba stron
96
ISBN10
3954900424
ISBN13
9783954900428
Seria
Opis
Vor 150 Jahren, am 30. Oktober 1864, wurde Theodor Wiegand in Bendorf am Rhein geboren. Als klassischer Archäologe erlangte er Bekanntheit, doch sein Engagement für die byzantinische Kunst ist weniger bekannt. Der Katalog einer Kabinettausstellung im Museum für Byzantinische Kunst in Berlin widmet sich diesem Thema und bietet erstmals einen Überblick über Wiegands Erwerbungen und Forschungen an byzantinischen Denkmälern. 1897 wurde er Direktor der Königlichen Museen zu Berlin mit Dienstsitz in Smyrna (Izmir) und später in Konstantinopel (Istanbul). Für die neue Abteilung für frühchristliche und byzantinische Kunst sammelte er zahlreiche Skulpturen und Kleinfunde aus der Türkei, darunter Grabungsfunde aus Milet, Priene und Pergamon sowie Ankäufe und Geschenke des osmanischen Sultans. Die Marmorbildwerke im Museum für Byzantinische Kunst in Berlin stammen größtenteils aus seinen Erwerbungen. Wiegand interessierte sich auch für byzantinische Archäologie und erforschte Höhlenklöster sowie die Reste der Kaiserpaläste in Konstantinopel. Während des Ersten Weltkriegs leitete er das Deutsch-Türkische Denkmalschutz-Kommando in Palästina. Der Ausstellungskatalog beleuchtet Wiegands Rolle beim Aufbau der Sammlung und enthält 54 farbig bebilderte Beiträge zu biografischen Zeugnissen und Objekten, die er für die Berliner Sammlung erworben hat, sowie neue Erkenntnisse zu deren Herkunft und Funktion.