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Unscharfe Bilder

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'Unscharfe Bilder' ist ein Roman über den unerwarteten Zusammenprall der Erlebniswelt des Krieges mit den ganz anderen Erfahrungen der nächsten Generation. Der Roman schildert diese Konfrontation der Bilder, diese Erinnerungskluft, als den späten Weg der Selbstfindung eines einst verstrickten Vaters, aber auch als ein neues Begreifen der Tochter. Vergessen kann man nur, was man zuvor erinnert hat. Katja ist entsetzt: Sie ist sicher, auf einem Foto der Ausstellung 'Verbrechen im Osten' ihren Vater bei der Erschießung von Zivilisten entdeckt zu haben. Sie wußte nur, daß er als Soldat in Rußland war. Er war immer ihr Vorbild. Sie bringt ihm den Katalog, der dieses Bild nicht enthält, in sein Seniorenheim. Nun hofft sie, daß ihr Vater, konfrontiert mit den Fotos im Katalog, von sich aus auf sein Verbrechen zu sprechen kommt. Widerwillig beginnt er zu erzählen. Aber in ihm leben ganz andere Bilder. Geschichten vom Leid und Tod deutscher Soldaten, von Freundschaft und Liebe mitten in der Mordwelt, von bewegenden Begegnungen mit Sowjetbürgern. Gegen ihren Willen wird Katja von den Erzählungen des Vaters mitgerissen – und der Leser mit ihr. Aber sie beharrt auf der Wahrheit ihres Bildes. Erst spät deckt Katja dem Vater – und dem Leser – ihre Karten auf. Dann werden die unscharfen Bilder klar, die vermeintlich so scharfen vieldeutig.

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Unscharfe Bilder, Ulla Hahn

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
16,09 zł
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3,5
Dobra
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Tytuł
Unscharfe Bilder
Język
niemiecki
Autorzy
Ulla Hahn
Rok wydania
2003
Oprawa
twarda
ISBN10
3421057990
ISBN13
9783421057990
Seria
Kategorie
Ocena
3,5 z 5
Opis
'Unscharfe Bilder' ist ein Roman über den unerwarteten Zusammenprall der Erlebniswelt des Krieges mit den ganz anderen Erfahrungen der nächsten Generation. Der Roman schildert diese Konfrontation der Bilder, diese Erinnerungskluft, als den späten Weg der Selbstfindung eines einst verstrickten Vaters, aber auch als ein neues Begreifen der Tochter. Vergessen kann man nur, was man zuvor erinnert hat. Katja ist entsetzt: Sie ist sicher, auf einem Foto der Ausstellung 'Verbrechen im Osten' ihren Vater bei der Erschießung von Zivilisten entdeckt zu haben. Sie wußte nur, daß er als Soldat in Rußland war. Er war immer ihr Vorbild. Sie bringt ihm den Katalog, der dieses Bild nicht enthält, in sein Seniorenheim. Nun hofft sie, daß ihr Vater, konfrontiert mit den Fotos im Katalog, von sich aus auf sein Verbrechen zu sprechen kommt. Widerwillig beginnt er zu erzählen. Aber in ihm leben ganz andere Bilder. Geschichten vom Leid und Tod deutscher Soldaten, von Freundschaft und Liebe mitten in der Mordwelt, von bewegenden Begegnungen mit Sowjetbürgern. Gegen ihren Willen wird Katja von den Erzählungen des Vaters mitgerissen – und der Leser mit ihr. Aber sie beharrt auf der Wahrheit ihres Bildes. Erst spät deckt Katja dem Vater – und dem Leser – ihre Karten auf. Dann werden die unscharfen Bilder klar, die vermeintlich so scharfen vieldeutig.