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Der Abituriententag

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Atmosphärisches und Erfahrungen der eigenen Schulzeit im Roman aufzugreifen und auf diese Weise auch vor sich selbst Rechenschaft abzulegen über sein eigenes Verhalten in dieser Lebensphase, wird nicht selten durch die Begegnung mit alten Freunden angeregt. Franz Werfel traf 1926 mit seinen früheren Klassenkameraden Willy Haas und Ernst Deutsch zusammen - das mag Inspirationsmoment für diese ›Geschichte einer Jugendschuld‹ gewesen sein. Die Erlebnisse von damals im Klassenzimmer, auf dem Tennisplatz, bei Gartenfesten, in Nachtcafés, bei spiritistischen Séancen wurden wach und suchten ihren Ausdruck. Vor allem aber die Auseinandersetzung mit dem Individuum. So entwickelte sich im ›Abituriententag‹ aus Abenteuerlust, Freiheitsdrang und übermütiger Unart zunächst ein Kräftemessen Ernst Sebastians, des Erzählers, mit dem intellektuell frühreifen Klassenbesten Franz Adler; aber Eifersucht mischt sich hinein und Neid und lassen Sebastians und seiner Kamera-den Sich-erproben für den psychisch und physisch immer unterlegeneren Adler zu Erniedrigung und Qual werden, um schließlich in ein immer stärker ins Verbrecherische gleitendes Bekämpfen und Verführen zu münden. Ernst Sebastian muß sich jetzt bei einer assoziativen Konfrontation im Bewußtsein seiner Jugendverfehlungen, vor allem seiner Schuld, selbst gestehen: »Meine Aufgabe ist es, mich zu verhören.«

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Der Abituriententag, Franz Werfel

Język
Rok wydania
1989
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
12,49 zł
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3,8
Bardzo dobra
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Tytuł
Der Abituriententag
Język
niemiecki
Rok wydania
1989
Oprawa
miękka
Liczba stron
167
ISBN10
3596218934
ISBN13
9783596218936
Seria
Kategorie
Ocena
3,8 z 5
Opis
Atmosphärisches und Erfahrungen der eigenen Schulzeit im Roman aufzugreifen und auf diese Weise auch vor sich selbst Rechenschaft abzulegen über sein eigenes Verhalten in dieser Lebensphase, wird nicht selten durch die Begegnung mit alten Freunden angeregt. Franz Werfel traf 1926 mit seinen früheren Klassenkameraden Willy Haas und Ernst Deutsch zusammen - das mag Inspirationsmoment für diese ›Geschichte einer Jugendschuld‹ gewesen sein. Die Erlebnisse von damals im Klassenzimmer, auf dem Tennisplatz, bei Gartenfesten, in Nachtcafés, bei spiritistischen Séancen wurden wach und suchten ihren Ausdruck. Vor allem aber die Auseinandersetzung mit dem Individuum. So entwickelte sich im ›Abituriententag‹ aus Abenteuerlust, Freiheitsdrang und übermütiger Unart zunächst ein Kräftemessen Ernst Sebastians, des Erzählers, mit dem intellektuell frühreifen Klassenbesten Franz Adler; aber Eifersucht mischt sich hinein und Neid und lassen Sebastians und seiner Kamera-den Sich-erproben für den psychisch und physisch immer unterlegeneren Adler zu Erniedrigung und Qual werden, um schließlich in ein immer stärker ins Verbrecherische gleitendes Bekämpfen und Verführen zu münden. Ernst Sebastian muß sich jetzt bei einer assoziativen Konfrontation im Bewußtsein seiner Jugendverfehlungen, vor allem seiner Schuld, selbst gestehen: »Meine Aufgabe ist es, mich zu verhören.«