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Das geraubte Kind

Roman

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Im Jahr der Schwarzen Maus, im Jahr 1732, war der Erstlingsmond bereits am Abnehmen und hüpfte über zerfetzte Wolken. Unter dem ovalen, brüchigen Mond lag der Altai, erstarrt unter Eis und Schnee. Galsan Tschinag erzählt die Geschichte eines Nomadenjungen, Hynndynn, der nach dem Tod seiner Mutter bei Pflegeeltern aufwächst. Fremde prophezeien ihm ein außergewöhnliches Schicksal. Tatsächlich wird er als Kind entführt und erhält in China eine umfassende Bildung, lernt höfische Umgangsformen und kehrt als junger Mann in seine Heimat zurück. Dort wird er zum Fürsten ernannt und soll die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat einleiten. Doch der Tuwa-Stamm widersetzt sich. Hynndynn erkennt schließlich seine Wurzeln, bekennt sich zu seiner Heimat und beginnt den Kampf gegen die chinesischen Besatzer. Der Roman schildert eindrucksvoll den Kampf der Tuwa-Nomaden um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von China sowie ihr Recht, in Übereinstimmung mit ihren Traditionen zu leben.

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Das geraubte Kind, Galsan Tschinag

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das geraubte Kind
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
318
ISBN10
3518457403
ISBN13
9783518457405
Seria
Ocena
3,1 z 5
Opis
Im Jahr der Schwarzen Maus, im Jahr 1732, war der Erstlingsmond bereits am Abnehmen und hüpfte über zerfetzte Wolken. Unter dem ovalen, brüchigen Mond lag der Altai, erstarrt unter Eis und Schnee. Galsan Tschinag erzählt die Geschichte eines Nomadenjungen, Hynndynn, der nach dem Tod seiner Mutter bei Pflegeeltern aufwächst. Fremde prophezeien ihm ein außergewöhnliches Schicksal. Tatsächlich wird er als Kind entführt und erhält in China eine umfassende Bildung, lernt höfische Umgangsformen und kehrt als junger Mann in seine Heimat zurück. Dort wird er zum Fürsten ernannt und soll die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat einleiten. Doch der Tuwa-Stamm widersetzt sich. Hynndynn erkennt schließlich seine Wurzeln, bekennt sich zu seiner Heimat und beginnt den Kampf gegen die chinesischen Besatzer. Der Roman schildert eindrucksvoll den Kampf der Tuwa-Nomaden um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von China sowie ihr Recht, in Übereinstimmung mit ihren Traditionen zu leben.