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Bonsai

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Nina, die auf der dänischen Insel Fünen aufwächst, gilt in ihrem Dorf als »böses« Mädchen, eine wandelnde Provokation der anständigen Menschen. Für sie scheint es ein Befreiungsschlag zu sein, als sie siebzehnjährig das Dorf verläßt und nach Kopenhagen zieht. Dort meint sie in Stefan, einem Künstler und Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft – es sind die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts –, einen Seelenverwandten zu finden. Aber was verheißungsvoll beginnt, wird schnell zur Beziehungsfalle. Sie sucht Liebe, aber er kann nicht lieben. Stefan, stellt sich heraus, begehrt eigentlich Männer – und haßt Nina dafür, daß er sie braucht, um seine Homosexualität zu verbergen. Wie energisch er auch versucht, die »Unschuld vom Lande« nach seinem Bild zu formen, sie zurechtzuschneiden wie einen Bonsai, zur eleganten Frau, zum perfekten Alibi an seiner Seite will sie nicht werden. Sie sucht Bestätigung bei anderen Männern. »Lebendig begraben im Sarg der Ehe«, trennen die beiden sich endlich. Was aber ist geschehen, daß sie viele Jahre später sagen kann: »Endlich, nach 28 Jahren, gehört er mir. Ich teile ihn nicht mehr mit anderen Männern oder Frauen. Es sind nur noch zwei Menschen auf der Welt. Er und ich...«

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Bonsai, Kirsten Thorup

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Bonsai
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
316
ISBN10
3458172378
ISBN13
9783458172376
Seria
Tagi
Dania
Oryginalna nazwa
Bonsai
Opis
Nina, die auf der dänischen Insel Fünen aufwächst, gilt in ihrem Dorf als »böses« Mädchen, eine wandelnde Provokation der anständigen Menschen. Für sie scheint es ein Befreiungsschlag zu sein, als sie siebzehnjährig das Dorf verläßt und nach Kopenhagen zieht. Dort meint sie in Stefan, einem Künstler und Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft – es sind die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts –, einen Seelenverwandten zu finden. Aber was verheißungsvoll beginnt, wird schnell zur Beziehungsfalle. Sie sucht Liebe, aber er kann nicht lieben. Stefan, stellt sich heraus, begehrt eigentlich Männer – und haßt Nina dafür, daß er sie braucht, um seine Homosexualität zu verbergen. Wie energisch er auch versucht, die »Unschuld vom Lande« nach seinem Bild zu formen, sie zurechtzuschneiden wie einen Bonsai, zur eleganten Frau, zum perfekten Alibi an seiner Seite will sie nicht werden. Sie sucht Bestätigung bei anderen Männern. »Lebendig begraben im Sarg der Ehe«, trennen die beiden sich endlich. Was aber ist geschehen, daß sie viele Jahre später sagen kann: »Endlich, nach 28 Jahren, gehört er mir. Ich teile ihn nicht mehr mit anderen Männern oder Frauen. Es sind nur noch zwei Menschen auf der Welt. Er und ich...«