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Am Äquator

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Sinnlichkeit, Magie und Melancholie prägen die Geschichte des Lissaboner Müßiggängers Luis Bernardo Tavares, der im Dezember 1905 ein ungewöhnliches Angebot seines Königs erhält. Eine Liebesaffäre beeinflusst seine Entscheidung, als Gouverneur in die portugiesischen Kolonien São Tomé und Príncipe zu gehen. Dort soll er den Vorwurf der Engländer entkräften, dass Portugal Sklavenarbeit auf den Kakaoplantagen duldet. Luis wird von der tropischen Hitze, der fremden Wildnis und der Feindschaft der Plantagenbesitzer empfangen. Er erkundet die neue Welt mit allen Sinnen, sehnt sich nach der täglichen Regenstunde und spürt die Trauer der schwarzen Plantagenarbeiter. Entschlossen, ihre Lage zu verbessern, riskiert er den Konflikt mit den Weißen, die an ihren Privilegien festhalten, während eine Bedrohung am Horizont aufzieht. Die Ankunft des englischen Konsuls David Jameson ändert nichts an der Situation. Luis und David werden Freunde, doch eine gefährliche Leidenschaft für Davids Frau Ann erschüttert Luis' Mission und Existenz. Miguel Sousa Tavares erzählt von einer obsessiven, aussichtslosen Liebe in einer Gesellschaft, deren Zeit abgelaufen ist. Vor dem historischen Panorama der Kolonialinsel entfaltet sich eine leidenschaftliche Geschichte, die von der Melancholie der tropischen Abgeschiedenheit und dem nahenden Ende einer Epoche geprägt ist.

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Am Äquator, Miguel Sousa Tavares

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Bardzo dobra
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Tytuł
Am Äquator
Język
niemiecki
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Seria
Pierwsze wydanie
2003
Oryginalna nazwa
Equador
Ocena
3,8 z 5
Opis
Sinnlichkeit, Magie und Melancholie prägen die Geschichte des Lissaboner Müßiggängers Luis Bernardo Tavares, der im Dezember 1905 ein ungewöhnliches Angebot seines Königs erhält. Eine Liebesaffäre beeinflusst seine Entscheidung, als Gouverneur in die portugiesischen Kolonien São Tomé und Príncipe zu gehen. Dort soll er den Vorwurf der Engländer entkräften, dass Portugal Sklavenarbeit auf den Kakaoplantagen duldet. Luis wird von der tropischen Hitze, der fremden Wildnis und der Feindschaft der Plantagenbesitzer empfangen. Er erkundet die neue Welt mit allen Sinnen, sehnt sich nach der täglichen Regenstunde und spürt die Trauer der schwarzen Plantagenarbeiter. Entschlossen, ihre Lage zu verbessern, riskiert er den Konflikt mit den Weißen, die an ihren Privilegien festhalten, während eine Bedrohung am Horizont aufzieht. Die Ankunft des englischen Konsuls David Jameson ändert nichts an der Situation. Luis und David werden Freunde, doch eine gefährliche Leidenschaft für Davids Frau Ann erschüttert Luis' Mission und Existenz. Miguel Sousa Tavares erzählt von einer obsessiven, aussichtslosen Liebe in einer Gesellschaft, deren Zeit abgelaufen ist. Vor dem historischen Panorama der Kolonialinsel entfaltet sich eine leidenschaftliche Geschichte, die von der Melancholie der tropischen Abgeschiedenheit und dem nahenden Ende einer Epoche geprägt ist.