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Das Haus an der Moschee

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Dieser fünfte Roman des exiliranischen Autors Kader Abdolah breitet das zutiefst menschliche Schicksal einer iranischen Großfamilie zur Zeit der Anti-Schah-Revolution vor uns aus. Die zunehmende Konfrontation zwischen radikalen und gemäßigten Strömungen im Islam zieht sich dabei wie ein dunkler Faden durch das bunt schillernde Geschichtengewebe. Ein altes Haus in Senedjan. Es ist Teil der Moschee, und die Moschee ist Teil des Hauses, und so ist es immer gewesen. Oberhaupt der Gemeinschaft aus Frauen und Kindern, Kaufleuten und den aufeinander folgenden Imamen ist der wichtigste Mann des Basars, der Teppichhändler Aga Djan – seit 800 Jahren zählt seine Familie zu den einflussreichsten der Stadt. Aga Djan ist ein strenggläubiger Muslim, der liebevoll und fürsorglich über Haus und Moschee wacht. Unter seiner Obhut leben die Menschen in Senedjan in einträchtiger Harmonie. Bis die von Teheran und den Aufständen gegen das korrupte Regime des Schahs ausgehende Unruhe im Land auch sie erreicht. Im Hintergrund droht bereits der Krieg mit dem Irak, während Aga Djan hilflos mit ansehen muss, wie um ihn herum Familienmitglieder und Freunde ermordet, ins Exil gezwungen oder zu wütenden Fundamentalisten werden. Völlig verändert begegnen ihm alte Bekannte wieder und bestätigen am Ende, dass das Paradies, aber eben auch die Hölle immer die anderen sind.

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Das Haus an der Moschee, Qādir ʿAbdallāh

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(twarda)
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Tytuł
Das Haus an der Moschee
Język
niemiecki
Wydawca
Ullstein
Oprawa
twarda
Seria
Pierwsze wydanie
2005
Oryginalna nazwa
Het huis van de moskee
Ocena
4,1 z 5
Opis
Dieser fünfte Roman des exiliranischen Autors Kader Abdolah breitet das zutiefst menschliche Schicksal einer iranischen Großfamilie zur Zeit der Anti-Schah-Revolution vor uns aus. Die zunehmende Konfrontation zwischen radikalen und gemäßigten Strömungen im Islam zieht sich dabei wie ein dunkler Faden durch das bunt schillernde Geschichtengewebe. Ein altes Haus in Senedjan. Es ist Teil der Moschee, und die Moschee ist Teil des Hauses, und so ist es immer gewesen. Oberhaupt der Gemeinschaft aus Frauen und Kindern, Kaufleuten und den aufeinander folgenden Imamen ist der wichtigste Mann des Basars, der Teppichhändler Aga Djan – seit 800 Jahren zählt seine Familie zu den einflussreichsten der Stadt. Aga Djan ist ein strenggläubiger Muslim, der liebevoll und fürsorglich über Haus und Moschee wacht. Unter seiner Obhut leben die Menschen in Senedjan in einträchtiger Harmonie. Bis die von Teheran und den Aufständen gegen das korrupte Regime des Schahs ausgehende Unruhe im Land auch sie erreicht. Im Hintergrund droht bereits der Krieg mit dem Irak, während Aga Djan hilflos mit ansehen muss, wie um ihn herum Familienmitglieder und Freunde ermordet, ins Exil gezwungen oder zu wütenden Fundamentalisten werden. Völlig verändert begegnen ihm alte Bekannte wieder und bestätigen am Ende, dass das Paradies, aber eben auch die Hölle immer die anderen sind.