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Niemandsland

Roman

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Ulf und Lillian wollen Urlaub machen und Carl soll vorübergehend ins Heim. Doch aus dem Provisorium wird eine Dauerlösung. Vergeblich wartet der 94jährige darauf, daß die Urlauber ihn wieder herausholen aus dem Heim, wo die Türen doppelte Schlösser haben, sich keiner Zeit für ihn nimmt und es ihm verwehrt wird, Blumen aufs Grab seiner Frau zu legen. Das hier ist nicht das „Drei-Sterne-Hotel mit eigenem Bad, Vollpension und Blick ins Grüne“, wie es ihm sein Sohn Ulf schmackhaft machen will. Das hier ist die Endstation und er ein Niemand im Niemandsland. Was ist passiert mit dem sanften, liebenswürdigen, melancholischen Carl? Ein anderer hat seinen Platz eingenommen, ein böser, aggressiver Kotzbrocken, der wild um sich schlägt und seinen Ohren nicht traut, wenn er das Personal beschimpft. Am Rande der Demenz entgleiten ihm die Worte, und die Welt zerfällt in Fragmente. Der Arm lehnt es ab, sich nach der Serviette auszustrecken, und die Hände weigern sich, nach Messer und Gabel zu greifen. Wie die abgesetzten Könige will Carl lieber sterben als im Exil leben.

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Niemandsland, Kirsten Thorup

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Niemandsland
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2007
Oprawa
twarda
Liczba stron
209
ISBN10
3518419285
ISBN13
9783518419281
Seria
Oryginalna nazwa
Ingenmandsland
Ocena
5 z 5
Opis
Ulf und Lillian wollen Urlaub machen und Carl soll vorübergehend ins Heim. Doch aus dem Provisorium wird eine Dauerlösung. Vergeblich wartet der 94jährige darauf, daß die Urlauber ihn wieder herausholen aus dem Heim, wo die Türen doppelte Schlösser haben, sich keiner Zeit für ihn nimmt und es ihm verwehrt wird, Blumen aufs Grab seiner Frau zu legen. Das hier ist nicht das „Drei-Sterne-Hotel mit eigenem Bad, Vollpension und Blick ins Grüne“, wie es ihm sein Sohn Ulf schmackhaft machen will. Das hier ist die Endstation und er ein Niemand im Niemandsland. Was ist passiert mit dem sanften, liebenswürdigen, melancholischen Carl? Ein anderer hat seinen Platz eingenommen, ein böser, aggressiver Kotzbrocken, der wild um sich schlägt und seinen Ohren nicht traut, wenn er das Personal beschimpft. Am Rande der Demenz entgleiten ihm die Worte, und die Welt zerfällt in Fragmente. Der Arm lehnt es ab, sich nach der Serviette auszustrecken, und die Hände weigern sich, nach Messer und Gabel zu greifen. Wie die abgesetzten Könige will Carl lieber sterben als im Exil leben.