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Ein Tor zur Welt

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Wenn Tassie abends ihr Vogelkostüm anlegt und über die Kartoffelfelder stürmt, hat sie das Gefühl, wirklich zu fliegen. Die zwanzigjährige Tassie Keltjin verlässt die elterliche Farm im Mittleren Westen, während Amerika sich auf den Einsatz in Afghanistan vorbereitet. Sie beginnt zu studieren, leidenschaftlich für Sylvia Plath und Simone de Beauvoir. Um ihren Lebensunterhalt zu sichern, wird sie Teilzeit-Kindermädchen bei Sarah und Edward, die ein Kind adoptieren. Aus Mary, einer zweijährigen Tochter einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters, wird Emmie, das Kind weißer Mittelschichteltern, und Tassie wird ihre Hauptbezugsperson. In dieser neuen Rolle erlebt sie ihre erste Liebe und taucht immer tiefer in das komplizierte Leben einer fremden Familie ein. Die ländliche Kindheit, ihre Eltern und ihr Bruder rücken in den Hintergrund, bis sie abrupt sowohl ihre Liebe als auch ihren Job verliert. Die Schlafwandlerin wacht auf und erkennt, dass nichts mehr so ist wie zuvor, am wenigsten sie selbst. Lorrie Moore schafft mit Tassie eine lebendige, zauberhafte und ergreifende Figur, die mit Witz und zarter Klugheit erzählt wird. Dabei thematisiert sie nebenbei gesellschaftsrelevante Themen wie Adoption und unterschwelligen Rassismus sowie Amerikas kriegerische Außenpolitik.

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Ein Tor zur Welt, Lorrie Moore

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(twarda)
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3,2
Dobra
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Tytuł
Ein Tor zur Welt
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
twarda
ISBN10
3827009324
ISBN13
9783827009326
Seria
Ocena
3,2 z 5
Opis
Wenn Tassie abends ihr Vogelkostüm anlegt und über die Kartoffelfelder stürmt, hat sie das Gefühl, wirklich zu fliegen. Die zwanzigjährige Tassie Keltjin verlässt die elterliche Farm im Mittleren Westen, während Amerika sich auf den Einsatz in Afghanistan vorbereitet. Sie beginnt zu studieren, leidenschaftlich für Sylvia Plath und Simone de Beauvoir. Um ihren Lebensunterhalt zu sichern, wird sie Teilzeit-Kindermädchen bei Sarah und Edward, die ein Kind adoptieren. Aus Mary, einer zweijährigen Tochter einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters, wird Emmie, das Kind weißer Mittelschichteltern, und Tassie wird ihre Hauptbezugsperson. In dieser neuen Rolle erlebt sie ihre erste Liebe und taucht immer tiefer in das komplizierte Leben einer fremden Familie ein. Die ländliche Kindheit, ihre Eltern und ihr Bruder rücken in den Hintergrund, bis sie abrupt sowohl ihre Liebe als auch ihren Job verliert. Die Schlafwandlerin wacht auf und erkennt, dass nichts mehr so ist wie zuvor, am wenigsten sie selbst. Lorrie Moore schafft mit Tassie eine lebendige, zauberhafte und ergreifende Figur, die mit Witz und zarter Klugheit erzählt wird. Dabei thematisiert sie nebenbei gesellschaftsrelevante Themen wie Adoption und unterschwelligen Rassismus sowie Amerikas kriegerische Außenpolitik.