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Phantomschmerzen

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Nach dem Tod des Sohnes kehrt ein Vater völlig betäubt in das Haus seiner Kindheit zurück; in einem Augenblick äußerster Verwundbarkeit wird ein Junge abgewiesen und legt sich zum Schlafen in den Schnee; ein alter Mann fühlt sich in seinem Körper und seiner Wohnung gefangen wie die surrende Fliege, die er am Fenster beobachtet. Breiteigs Erzählungen kreisen um Figuren, die vom Schmerz über den Verlust von Sprache gleichermaßen gelähmt wie getrieben sind. Dieses Unaussprechbare, das aus ihren Situationen entspringt, legt einen Schleier des Unheimlichen und Grotesken über alles. Das Debüt des Norwegers Bjarte Breiteig, mit dem er seinen Ruf als junger Literaturstar in seiner Heimat begründet hat, zeigt mit einer messerscharfen Sprache, wie das Unsagbare in Geräuschen, Gesten und einer rätselhaften Atmosphäre zutage tritt. Kunstvoll und sprachlich dicht schildert er Episoden, in denen sich die Tragweite einer Begegnung oder eines Unglücks zu bündeln scheint und die Menschen sich selbst und den anderen fremd zurücklässt.

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Phantomschmerzen, Bjarte Breiteig

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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3,8
Bardzo dobra
13 Ocena

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Tytuł
Phantomschmerzen
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
ISBN10
3902844175
ISBN13
9783902844170
Seria
Kategorie
Pierwsze wydanie
1998
Oryginalna nazwa
Fantomsmerter
Ocena
3,75 z 5
Opis
Nach dem Tod des Sohnes kehrt ein Vater völlig betäubt in das Haus seiner Kindheit zurück; in einem Augenblick äußerster Verwundbarkeit wird ein Junge abgewiesen und legt sich zum Schlafen in den Schnee; ein alter Mann fühlt sich in seinem Körper und seiner Wohnung gefangen wie die surrende Fliege, die er am Fenster beobachtet. Breiteigs Erzählungen kreisen um Figuren, die vom Schmerz über den Verlust von Sprache gleichermaßen gelähmt wie getrieben sind. Dieses Unaussprechbare, das aus ihren Situationen entspringt, legt einen Schleier des Unheimlichen und Grotesken über alles. Das Debüt des Norwegers Bjarte Breiteig, mit dem er seinen Ruf als junger Literaturstar in seiner Heimat begründet hat, zeigt mit einer messerscharfen Sprache, wie das Unsagbare in Geräuschen, Gesten und einer rätselhaften Atmosphäre zutage tritt. Kunstvoll und sprachlich dicht schildert er Episoden, in denen sich die Tragweite einer Begegnung oder eines Unglücks zu bündeln scheint und die Menschen sich selbst und den anderen fremd zurücklässt.