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Eine Liebe in Prag

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Gegen die gesellschaftlichen Katastrophen müssen die Mitglieder dreier Generationen einen ständigen Kampf um Leben und Überleben ausfechten – am Ende triumphiert der Eigensinn, im Verbund mit listigem Widerstand. Josef Kaplan, 1910 in Prag geboren, studiert, wie alle seine jüdischen Vorfahren, an der dortigen Universität Medizin, begeistert als Tangotänzer die Damen, engagiert sich in der sozialistischen Studentenbewegung der Zwischenkriegszeit. 1935 zieht es ihn nach Paris, von da nach Algerien und wieder zurück in die ČSSR, wo er 1952 seine politische Desillusionierung erlebt. Der politischen Katastrophe folgt 1956 die private: Die Schauspielerin, Ehefrau, Mutter seiner Tochter und seines Sohnes, reist mit dem Sohn nach Frankreich, kehrt von dort jedoch nicht zurück. Professor Josef Kaplan kämpft mit den Widrigkeiten des Sozialismus – bis zum Ende des Ost-West-Konflikts und darüber hinaus. Jean-Michel Guenassia verwebt mit literarischem Raffinement das Leben der Protagonisten mit den entscheidenden Ereignissen der Zeitgeschichte. Und er versteht es, ein ganzes Repertoire von Personen mit eigenen Charakteristika auszustatten und durch die Wirren der dramatischsten Turbulenzen und widrigsten Zeitumstände zu verfolgen.

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Eine Liebe in Prag, Jean Michel Guenassia

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
7,09 zł
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4,3
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Tytuł
Eine Liebe in Prag
Język
niemiecki
Wydawca
Insel
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
ISBN10
3458175857
ISBN13
9783458175858
Seria
Pierwsze wydanie
2012
Oryginalna nazwa
La vie rêvée ďErnesto G.
Ocena
4,25 z 5
Opis
Gegen die gesellschaftlichen Katastrophen müssen die Mitglieder dreier Generationen einen ständigen Kampf um Leben und Überleben ausfechten – am Ende triumphiert der Eigensinn, im Verbund mit listigem Widerstand. Josef Kaplan, 1910 in Prag geboren, studiert, wie alle seine jüdischen Vorfahren, an der dortigen Universität Medizin, begeistert als Tangotänzer die Damen, engagiert sich in der sozialistischen Studentenbewegung der Zwischenkriegszeit. 1935 zieht es ihn nach Paris, von da nach Algerien und wieder zurück in die ČSSR, wo er 1952 seine politische Desillusionierung erlebt. Der politischen Katastrophe folgt 1956 die private: Die Schauspielerin, Ehefrau, Mutter seiner Tochter und seines Sohnes, reist mit dem Sohn nach Frankreich, kehrt von dort jedoch nicht zurück. Professor Josef Kaplan kämpft mit den Widrigkeiten des Sozialismus – bis zum Ende des Ost-West-Konflikts und darüber hinaus. Jean-Michel Guenassia verwebt mit literarischem Raffinement das Leben der Protagonisten mit den entscheidenden Ereignissen der Zeitgeschichte. Und er versteht es, ein ganzes Repertoire von Personen mit eigenen Charakteristika auszustatten und durch die Wirren der dramatischsten Turbulenzen und widrigsten Zeitumstände zu verfolgen.