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Zum Fenster hinaus

Eine Nachkriegskindheit

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  • 201 stron
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Irene, ein elfjähriges Mädchen, wächst in der postfaschistischen Zeit der 40er Jahreauf. Der Vater ist im Krieg verschollen. Die liebevolle, fürsorgliche Mutterwünscht sich, dass ihre Tochter es einmal besser hat, arbeitet hart und schickt dasbegabte Mädchen durch enormen Einsatz und Selbstverzicht ins Internat einer ELITESCHULE. Die Großmutter lehnt diesen BILDUNGSBLÖDSINN ab, möchte ihreEnkeltochter später lieber als gute Ehefrau und Mutter erzogen wissen.Im Internat werden die Mädchen mit strenger Hand geführt und geformt.Schuluniformen und Nummern statt Namen sollen – so lautet zumindest dieoffizielle Version der Schule – keine SOZIALEN UNTERSCHIEDE zulassen.Verstöße gegen die Internatsregeln werden, ganz im Sinne des autoritären Geis -tes des noch nachwirkenden Nationalsozialismus, mit harten Disziplinierungs -maßnahmen geahndet. Irene leidet unter sozialer Ausgrenzung und erfährt einenenormen Leistungsdruck. Im Tagebuchschreiben findet sie Zuflucht und skizziertein komplexes Porträt dieser Nachkriegsgesellschaft und der – für diese Zeitnicht unüblichen – harschen Internatszustände, erzählt aus einer wachen kindlichenPerspektive.Christine Haidegger setzt sich mit ihrem Erstlingsroman Zum Fenster hinaus (Neuauflage) eingehend mit der Lebenswelt und dem vorherrschenden Zeitgeistder Nachkriegsjahre, dem Warten auf Heimkehrer, Wiederaufbau und Verdrän -gung auseinander. Themen, die bis heute ihre Aktualität behalten haben.

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Zum Fenster hinaus, Christine Haidegger

Język
Rok wydania
1981
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Zum Fenster hinaus
Podtytuł
Eine Nachkriegskindheit
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
1981
Oprawa
miękka
Liczba stron
201
ISBN10
3499144948
ISBN13
9783499144943
Seria
Opis
Irene, ein elfjähriges Mädchen, wächst in der postfaschistischen Zeit der 40er Jahreauf. Der Vater ist im Krieg verschollen. Die liebevolle, fürsorgliche Mutterwünscht sich, dass ihre Tochter es einmal besser hat, arbeitet hart und schickt dasbegabte Mädchen durch enormen Einsatz und Selbstverzicht ins Internat einer ELITESCHULE. Die Großmutter lehnt diesen BILDUNGSBLÖDSINN ab, möchte ihreEnkeltochter später lieber als gute Ehefrau und Mutter erzogen wissen.Im Internat werden die Mädchen mit strenger Hand geführt und geformt.Schuluniformen und Nummern statt Namen sollen – so lautet zumindest dieoffizielle Version der Schule – keine SOZIALEN UNTERSCHIEDE zulassen.Verstöße gegen die Internatsregeln werden, ganz im Sinne des autoritären Geis -tes des noch nachwirkenden Nationalsozialismus, mit harten Disziplinierungs -maßnahmen geahndet. Irene leidet unter sozialer Ausgrenzung und erfährt einenenormen Leistungsdruck. Im Tagebuchschreiben findet sie Zuflucht und skizziertein komplexes Porträt dieser Nachkriegsgesellschaft und der – für diese Zeitnicht unüblichen – harschen Internatszustände, erzählt aus einer wachen kindlichenPerspektive.Christine Haidegger setzt sich mit ihrem Erstlingsroman Zum Fenster hinaus (Neuauflage) eingehend mit der Lebenswelt und dem vorherrschenden Zeitgeistder Nachkriegsjahre, dem Warten auf Heimkehrer, Wiederaufbau und Verdrän -gung auseinander. Themen, die bis heute ihre Aktualität behalten haben.