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Mutters Fest

Novelle

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  • 128 stron
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Ein ganz normales Gasthaus in einer ganz normalen Kleinstadt. Mutters 60. Geburtstag ist der Anlass eines Familienfestes im engsten Kreis. In freudiger Erwartung sitzt da der Pater familias und Ehemann, Exponent des deutschen Wirtschaftswunders, dem die Schatten der Nazi-Vergangenheit noch nachhängen. Neben ihm der Sohn, der es zum Dorfapotheker gebracht, für die Alkoholsucht seiner Frau aber noch kein Medikament gefunden hat. Extra angereist ist die Tochter, nicht nur aufgrund ihres künstlerischen Berufes das schwarze Schaf der Familie. Es fehlt, und das ist die unerhörte Begebenheit dieser Novelle, die Jubilarin selbst. Luftschnappen wollte sie vor dem Essen. In der Gaststube geht indessen ein Kammerspiel über die Bühne, in dem so ziemlich alles an Fassaden, die sich diese Familie mühsam aufgebaut hat, niedergerissen wird. Meisterhaft gelingt es Kathrin Groß-Striffler in „Mutters Fest“, das Sittenbild einer scheinbar ganz normalen deutschen Familie – es könnte genauso gut eine österreichische sein – zu zeichnen. Man liest es atemlos, so sehr, dass sich am Ende das dringende Bedürfnis nach Luftschnappen einstellt.

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Mutters Fest, Kathrin Groß Striffler

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Mutters Fest
Podtytuł
Novelle
Język
niemiecki
Rok wydania
2016
Oprawa
twarda
Liczba stron
128
ISBN10
3990141392
ISBN13
9783990141397
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Ein ganz normales Gasthaus in einer ganz normalen Kleinstadt. Mutters 60. Geburtstag ist der Anlass eines Familienfestes im engsten Kreis. In freudiger Erwartung sitzt da der Pater familias und Ehemann, Exponent des deutschen Wirtschaftswunders, dem die Schatten der Nazi-Vergangenheit noch nachhängen. Neben ihm der Sohn, der es zum Dorfapotheker gebracht, für die Alkoholsucht seiner Frau aber noch kein Medikament gefunden hat. Extra angereist ist die Tochter, nicht nur aufgrund ihres künstlerischen Berufes das schwarze Schaf der Familie. Es fehlt, und das ist die unerhörte Begebenheit dieser Novelle, die Jubilarin selbst. Luftschnappen wollte sie vor dem Essen. In der Gaststube geht indessen ein Kammerspiel über die Bühne, in dem so ziemlich alles an Fassaden, die sich diese Familie mühsam aufgebaut hat, niedergerissen wird. Meisterhaft gelingt es Kathrin Groß-Striffler in „Mutters Fest“, das Sittenbild einer scheinbar ganz normalen deutschen Familie – es könnte genauso gut eine österreichische sein – zu zeichnen. Man liest es atemlos, so sehr, dass sich am Ende das dringende Bedürfnis nach Luftschnappen einstellt.