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Der Wellenreiter

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  • 346 stron
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Soll doch ein Sturm kommen und alles wegfegen, denkt Albert. Er will ausbrechen aus dem bürgerlichen Idyll des Vororts, das hier im hohen Norden so spießig ist wie überall sonst im Deutschland der Siebziger. Anders sein, frei sein, darum geht es, und Albert glaubt, seinen Weg gefunden zu haben: Er entdeckt die Literatur, Kafka, Musil, Frisch, will selbst Schriftsteller werden. Aber dann verliebt er sich in die rebellische Katrin, unsicher, ob er bei ihr als Schöngeist punkten kann; sein bester Freund Martin, der Surfer, scheint bessere Karten zu haben. Noch dazu macht Albert beim Rasenmähen auf dem Nachbargrundstück eine Entdeckung, die ihn ahnen lässt, dass sich auch hinter den Gardinen des Vororts Tragödien abspielen. Literatur und Wirklichkeit berühren und reiben sich auf ungeahnte Weise, und Albert muss sich fragen, ob ihn nicht doch viel mehr mit allen anderen verbindet, als er dachte. Das jugendliche Erwachen, das Aufbegehren und was es für uns bedeutet – davon erzählt Dirk Knipphals in seinem Romandebüt direkt und wunderbar einfühlsam. Ein Sittenbild der Siebziger, als neue Freiheiten und Lebensentwürfe erkämpft werden, und eine Hommage an junge Träume und Illusionen, die an der Realität scheitern und dann doch noch triumphieren.

Wydanie

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Der Wellenreiter, Dirk Knipphals

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Wellenreiter
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
346
ISBN10
3737100209
ISBN13
9783737100205
Seria
Kategorie
Ocena
4,5 z 5
Opis
Soll doch ein Sturm kommen und alles wegfegen, denkt Albert. Er will ausbrechen aus dem bürgerlichen Idyll des Vororts, das hier im hohen Norden so spießig ist wie überall sonst im Deutschland der Siebziger. Anders sein, frei sein, darum geht es, und Albert glaubt, seinen Weg gefunden zu haben: Er entdeckt die Literatur, Kafka, Musil, Frisch, will selbst Schriftsteller werden. Aber dann verliebt er sich in die rebellische Katrin, unsicher, ob er bei ihr als Schöngeist punkten kann; sein bester Freund Martin, der Surfer, scheint bessere Karten zu haben. Noch dazu macht Albert beim Rasenmähen auf dem Nachbargrundstück eine Entdeckung, die ihn ahnen lässt, dass sich auch hinter den Gardinen des Vororts Tragödien abspielen. Literatur und Wirklichkeit berühren und reiben sich auf ungeahnte Weise, und Albert muss sich fragen, ob ihn nicht doch viel mehr mit allen anderen verbindet, als er dachte. Das jugendliche Erwachen, das Aufbegehren und was es für uns bedeutet – davon erzählt Dirk Knipphals in seinem Romandebüt direkt und wunderbar einfühlsam. Ein Sittenbild der Siebziger, als neue Freiheiten und Lebensentwürfe erkämpft werden, und eine Hommage an junge Träume und Illusionen, die an der Realität scheitern und dann doch noch triumphieren.