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Am Rand einer großen Stadt graben Arbeiter eine riesige Grube für ein »gemeinproletarisches Haus«. Unter den freiwilligen Sklaven bildet sich eine Hierarchie, die den sozialen Verhältnissen in Stalins Sowjetunion ähnelt. Nastja, ein Waisenkind, das nach seiner bourgeoisen Mutter sehnt, verkörpert bereits den »neuen Menschen«. Doch am Ende wird es in der Baugrube beerdigt, dem kollektiven Grab der »Paradiesbauer«. Die Helden setzen all ihre Kräfte ein, um die glückliche Zukunft der Menschheit durch ihre Arbeit zu verwirklichen, werden jedoch von der Schwere dieser Aufgabe erdrückt. Sie leiden an Schwermut, Erschöpfung und Grübelsucht oder gehen zugrunde, weil es in der neuen Ordnung keinen Platz mehr für sie gibt. Die Sprache kann mit dem utopischen Denken nicht Schritt halten, der Boden entgleitet ihr. Platonow fängt die Atmosphäre einer Epoche ein, die von Utopien und Prophezeiungen einer neuen Welt geprägt ist. Die russische Revolution, die alle Lebensbereiche erfasst, findet in seinem Werk einen einzigartigen Ausdruck. Gabriele Leupold hat auf der Grundlage der 2000 in Sankt Petersburg erschienenen Originalausgabe eine neue deutsche Fassung des als unübersetzbar geltenden Werkes erarbeitet, die für ihre Übersetzungen von Andrej Belyjs Petersburg und Warlam Schalamows Erzählungen aus Kolyma bekannt ist.

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Die Baugrube, Andrej Platonov, Roman Suhrkamp

Język
Rok wydania
2016
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
57,99 zł

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3,8
Bardzo dobra
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Tytuł
Die Baugrube
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2016
Oprawa
twarda
Liczba stron
240
ISBN10
3518425617
ISBN13
9783518425619
Seria
Ocena
3,8 z 5
Opis
Am Rand einer großen Stadt graben Arbeiter eine riesige Grube für ein »gemeinproletarisches Haus«. Unter den freiwilligen Sklaven bildet sich eine Hierarchie, die den sozialen Verhältnissen in Stalins Sowjetunion ähnelt. Nastja, ein Waisenkind, das nach seiner bourgeoisen Mutter sehnt, verkörpert bereits den »neuen Menschen«. Doch am Ende wird es in der Baugrube beerdigt, dem kollektiven Grab der »Paradiesbauer«. Die Helden setzen all ihre Kräfte ein, um die glückliche Zukunft der Menschheit durch ihre Arbeit zu verwirklichen, werden jedoch von der Schwere dieser Aufgabe erdrückt. Sie leiden an Schwermut, Erschöpfung und Grübelsucht oder gehen zugrunde, weil es in der neuen Ordnung keinen Platz mehr für sie gibt. Die Sprache kann mit dem utopischen Denken nicht Schritt halten, der Boden entgleitet ihr. Platonow fängt die Atmosphäre einer Epoche ein, die von Utopien und Prophezeiungen einer neuen Welt geprägt ist. Die russische Revolution, die alle Lebensbereiche erfasst, findet in seinem Werk einen einzigartigen Ausdruck. Gabriele Leupold hat auf der Grundlage der 2000 in Sankt Petersburg erschienenen Originalausgabe eine neue deutsche Fassung des als unübersetzbar geltenden Werkes erarbeitet, die für ihre Übersetzungen von Andrej Belyjs Petersburg und Warlam Schalamows Erzählungen aus Kolyma bekannt ist.