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Blauwal der Erinnerung

Roman

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  • 288 stron
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Von der Bachmann-Preisträgerin Tanja Maljartschuk erzählt ein Roman über den vergessenen ukrainischen Volkshelden Wjatscheslaw Lypynskyj, dessen Leben kunstvoll mit dem der Ich-Erzählerin verknüpft wird. Diese sucht in seiner Vergangenheit nach Spuren, um besser mit ihrer eigenen Gegenwart zurechtzukommen. Eine Frau, die nach unglücklichen Beziehungen und Panikattacken monatelang ihre Wohnung nicht verlässt, findet Orientierung in einer historischen Figur, die für die Ukraine von großer Bedeutung war. Lypynskyj, ein leidenschaftlicher Geschichtsphilosoph und Politiker aus einer polnischen Adelsfamilie in der Westukraine, identifizierte sich früh mit der Ukraine und bestand auf der ukrainischen Form seines Namens. Nach seinem Studium setzte er sich politisch und historisch mit dem zerrissenen Land auseinander und forderte vehement seine staatliche Unabhängigkeit, was ihn durch verschiedene Länder führte und persönliche Opfer kostete. Ähnlich kränklich wie Lypynskyj, folgt die Erzählerin diesem stolzen, kompromisslosen Mann, um der sowjetischen Entwurzelung zu trotzen. Der Roman beeindruckt literarisch und zeigt, was es heißt, wenn die eigene Identität von Angst, Gehorsamkeit und Vergessen geprägt ist.

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Blauwal der Erinnerung, Taňa Maljarčuk

Język
Rok wydania
2022
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Blauwal der Erinnerung
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2022
Oprawa
miękka
Liczba stron
288
ISBN10
3462004182
ISBN13
9783462004182
Seria
Ocena
3,35 z 5
Opis
Von der Bachmann-Preisträgerin Tanja Maljartschuk erzählt ein Roman über den vergessenen ukrainischen Volkshelden Wjatscheslaw Lypynskyj, dessen Leben kunstvoll mit dem der Ich-Erzählerin verknüpft wird. Diese sucht in seiner Vergangenheit nach Spuren, um besser mit ihrer eigenen Gegenwart zurechtzukommen. Eine Frau, die nach unglücklichen Beziehungen und Panikattacken monatelang ihre Wohnung nicht verlässt, findet Orientierung in einer historischen Figur, die für die Ukraine von großer Bedeutung war. Lypynskyj, ein leidenschaftlicher Geschichtsphilosoph und Politiker aus einer polnischen Adelsfamilie in der Westukraine, identifizierte sich früh mit der Ukraine und bestand auf der ukrainischen Form seines Namens. Nach seinem Studium setzte er sich politisch und historisch mit dem zerrissenen Land auseinander und forderte vehement seine staatliche Unabhängigkeit, was ihn durch verschiedene Länder führte und persönliche Opfer kostete. Ähnlich kränklich wie Lypynskyj, folgt die Erzählerin diesem stolzen, kompromisslosen Mann, um der sowjetischen Entwurzelung zu trotzen. Der Roman beeindruckt literarisch und zeigt, was es heißt, wenn die eigene Identität von Angst, Gehorsamkeit und Vergessen geprägt ist.