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Günter de Bruyn legt in der ›Preisverleihung‹ mit gewohnt elegant lakonischer Sprache und Ironie einen reizvollen und immer unterhaltenden Roman über den Kulturbetrieb der ehemaligen DDR vor - ein Roman, des Autors der erfolgreichen Autobiographie ›Zwischenstation‹ (S. Fischer), der zu den amüsanteren Stücken deutschsprachiger Gegenwartsliteratur gehört. Die Hauptfiguren in dieser turbulenten Dreiecksgeschichte sind Dr. Teo Overbeck, Literaturwissenschaftler, dessen Frau Irene und deren gemeinsamer Schriftstellerfreund Paul Schuster - Irenes ehemaliger Geliebter. Die Geschichte wird um so vertrackter, als dieser sich in die siebzehnjährige Tochter der Overbecks verliebt, deren wirklicher Vater er selber ist. Anlaß für ihr Wiederbegegnen ist eine Preisverleihung. Teo Overbeck soll die Laudatio des Buches halten, das Schuster bereits vor achtzehn Jahren geschrieben, aber aufgrund von Overbecks übermächtigen Einfluß immer wieder umgeschrieben hat. Nur: den Glauben an das Buch - und damit den Glauben an einen Literaturbetrieb, »dem Grenzen jeglicher Art mehr bedeuten als die Pflichten des Autors, ihrer zu spotten« -, diesen Glauben hat Teo Overbeck inzwischen verloren.

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Preisverleihung, Günter de Bruyn

Język
Rok wydania
1981
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
7,09 zł
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3,5
Dobra
6 Ocena

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Tytuł
Preisverleihung
Język
niemiecki
Rok wydania
1981
Oprawa
twarda
Seria
Kategorie
Tagi
NRD
Ocena
3,5 z 5
Opis
Günter de Bruyn legt in der ›Preisverleihung‹ mit gewohnt elegant lakonischer Sprache und Ironie einen reizvollen und immer unterhaltenden Roman über den Kulturbetrieb der ehemaligen DDR vor - ein Roman, des Autors der erfolgreichen Autobiographie ›Zwischenstation‹ (S. Fischer), der zu den amüsanteren Stücken deutschsprachiger Gegenwartsliteratur gehört. Die Hauptfiguren in dieser turbulenten Dreiecksgeschichte sind Dr. Teo Overbeck, Literaturwissenschaftler, dessen Frau Irene und deren gemeinsamer Schriftstellerfreund Paul Schuster - Irenes ehemaliger Geliebter. Die Geschichte wird um so vertrackter, als dieser sich in die siebzehnjährige Tochter der Overbecks verliebt, deren wirklicher Vater er selber ist. Anlaß für ihr Wiederbegegnen ist eine Preisverleihung. Teo Overbeck soll die Laudatio des Buches halten, das Schuster bereits vor achtzehn Jahren geschrieben, aber aufgrund von Overbecks übermächtigen Einfluß immer wieder umgeschrieben hat. Nur: den Glauben an das Buch - und damit den Glauben an einen Literaturbetrieb, »dem Grenzen jeglicher Art mehr bedeuten als die Pflichten des Autors, ihrer zu spotten« -, diesen Glauben hat Teo Overbeck inzwischen verloren.