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Der Brunnen

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Erwin Sommer, ehrsamer Bürger einer norddeutschen Kleinstadt, Landesproduktenhändler zur Zeit der zwanziger Jahre, wird mit seinen Sorgen und mit sich selbst nicht mehr fertig. Ein Stein des Anstosses genügt, und er läuft vor den Problemen davon und gerät in die Fänge der "Königin Alkohol".Dr. Doll, ein bekannter Schriftsteller, der zwölf Jahre unter Hitler verbrachte, begrüsst die ersten Rotarmisten wie Befreier. Um gegen den Alpdruck der Mitschuld anzugehen, setzt er sich, nun Bürgermeister einer kleinen mecklenburgischen Stadt, tätig für einen Neuanfang ein. Allzubald resignierend, fällt er in sein Ich zurück, stiehlt sich fort nach Berlin, flüchtet vor den ihn quälenden Fragen und erliegt zeitweise dem Drogenrausch.Beide Figuren sind auf eine nicht gewöhnliche Weise mit dem Schicksal ihres Schöpfers verkettet. Die Gschichte des Trinkers, der in einer Heil- und Pflegeanstalt verkommt, zeichnete Fallada als Insasse der Landesanstalt Neustrelitz-Strelitz im September 1944 auf. Die Erzählung vom Bücherschreiber, der 1945-46 mühselig sienen Weg sucht und ihn zu guter Letzt findet, schreibt er, teils selbst Patient eines Sanatoriums, im Berlin des Jahres 1946.Auf welche Art Erlebnisse des Autors in die Schilderungen einfliessen, aus welchen Gründen Fallada sich zwischen Roman und Report unschlüssig hin und her bewegt, welchen Platz beie Bücher in seinem Werk beanspruchen, das zu erkunden unternimmt das Nachwort des Herausgebers.

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Der Brunnen, Regi na Ezera

Język
Rok wydania
1986
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Brunnen
Język
niemiecki
Wydawca
Aufbau
Rok wydania
1986
Oprawa
miękka
ISBN10
3351006071
ISBN13
9783351006075
Seria
Oryginalna nazwa
Aka
Opis
Erwin Sommer, ehrsamer Bürger einer norddeutschen Kleinstadt, Landesproduktenhändler zur Zeit der zwanziger Jahre, wird mit seinen Sorgen und mit sich selbst nicht mehr fertig. Ein Stein des Anstosses genügt, und er läuft vor den Problemen davon und gerät in die Fänge der "Königin Alkohol".Dr. Doll, ein bekannter Schriftsteller, der zwölf Jahre unter Hitler verbrachte, begrüsst die ersten Rotarmisten wie Befreier. Um gegen den Alpdruck der Mitschuld anzugehen, setzt er sich, nun Bürgermeister einer kleinen mecklenburgischen Stadt, tätig für einen Neuanfang ein. Allzubald resignierend, fällt er in sein Ich zurück, stiehlt sich fort nach Berlin, flüchtet vor den ihn quälenden Fragen und erliegt zeitweise dem Drogenrausch.Beide Figuren sind auf eine nicht gewöhnliche Weise mit dem Schicksal ihres Schöpfers verkettet. Die Gschichte des Trinkers, der in einer Heil- und Pflegeanstalt verkommt, zeichnete Fallada als Insasse der Landesanstalt Neustrelitz-Strelitz im September 1944 auf. Die Erzählung vom Bücherschreiber, der 1945-46 mühselig sienen Weg sucht und ihn zu guter Letzt findet, schreibt er, teils selbst Patient eines Sanatoriums, im Berlin des Jahres 1946.Auf welche Art Erlebnisse des Autors in die Schilderungen einfliessen, aus welchen Gründen Fallada sich zwischen Roman und Report unschlüssig hin und her bewegt, welchen Platz beie Bücher in seinem Werk beanspruchen, das zu erkunden unternimmt das Nachwort des Herausgebers.