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Karl Barth

Ein Leben im Widerspruch

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«Ein grauenerregendes Schauspiel für alle nicht Schwindelfreien»: So beschrieb der bedeutendste Theologe des 20. Jahrhunderts sein Denken. Christiane Tietz erzählt in dieser ersten deutschsprachigen Biographie seit Jahrzehnten von Karl Barths Leben im Widerspruch – gegen den theologischen Mainstream, den Nationalsozialismus und privat, unter einem Dach mit Ehefrau und Geliebter, im Widerspruch mit sich selbst. Ihr anschauliches Buch lässt einen der faszinierendsten Denker des letzten Jahrhunderts neu entdecken. Während sich deutsche Dichter und Denker im Ersten Weltkrieg am Erlebnis von Gemeinschaft berauschten, trat Barth allen Versuchen entgegen, in der Kultur oder den eigenen Gefühlen Göttliches zu finden. Gerade das machte ihn frei für höchst irdische Engagements: Er galt als «roter Pfarrer», war federführend an der «Theologischen Erklärung von Barmen» beteiligt und protestierte gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik. Tietz geht überzeugend den Wechselwirkungen zwischen Barths persönlicher und politischer Biographie und seiner Theologie nach. Zahlreiche neu erschlossene Dokumente beleuchten weniger bekannte Seiten Barths, etwa seine langjährige «Notgemeinschaft zu dritt» mit seiner Frau und seiner Mitarbeiterin Charlotte von Kirschbaum. So entsteht das anschauliche Porträt eines Theologen, der sich selbst als «Gottes fröhlicher Partisan» bezeichnete und der wie kein Zweiter die Theologie eines ganzen Jahrhunderts ge

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Karl Barth, Christiane Tietz

Język
Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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3 Ocena

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Tytuł
Karl Barth
Podtytuł
Ein Leben im Widerspruch
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
Liczba stron
538
ISBN10
3406725236
ISBN13
9783406725234
Seria
Ocena
4,35 z 5
Opis
«Ein grauenerregendes Schauspiel für alle nicht Schwindelfreien»: So beschrieb der bedeutendste Theologe des 20. Jahrhunderts sein Denken. Christiane Tietz erzählt in dieser ersten deutschsprachigen Biographie seit Jahrzehnten von Karl Barths Leben im Widerspruch – gegen den theologischen Mainstream, den Nationalsozialismus und privat, unter einem Dach mit Ehefrau und Geliebter, im Widerspruch mit sich selbst. Ihr anschauliches Buch lässt einen der faszinierendsten Denker des letzten Jahrhunderts neu entdecken. Während sich deutsche Dichter und Denker im Ersten Weltkrieg am Erlebnis von Gemeinschaft berauschten, trat Barth allen Versuchen entgegen, in der Kultur oder den eigenen Gefühlen Göttliches zu finden. Gerade das machte ihn frei für höchst irdische Engagements: Er galt als «roter Pfarrer», war federführend an der «Theologischen Erklärung von Barmen» beteiligt und protestierte gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik. Tietz geht überzeugend den Wechselwirkungen zwischen Barths persönlicher und politischer Biographie und seiner Theologie nach. Zahlreiche neu erschlossene Dokumente beleuchten weniger bekannte Seiten Barths, etwa seine langjährige «Notgemeinschaft zu dritt» mit seiner Frau und seiner Mitarbeiterin Charlotte von Kirschbaum. So entsteht das anschauliche Porträt eines Theologen, der sich selbst als «Gottes fröhlicher Partisan» bezeichnete und der wie kein Zweiter die Theologie eines ganzen Jahrhunderts ge