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Lichte Gedichte

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Lieber Gott, nimm es hin, daß ich was Besond'res bin. Und gib ruhig einmal zu, daß ich klüger bin als du. Preise künftig meinen Namen, denn sonst setzt es etwas. Amen. --Von "Eichhorn" und "Leichhorn" Mit solchen Versen hat Robert Gernhardt sich selbst und Otto Waalkes zum heimlichen Liebling des deutschen Feuilletons gemacht. Gernhardt, der auch als Maler und Cartoonist in der "Titanic" bekannt ist, musste sich plötzlich mit dem Tod auseinandersetzen, als er eine Herzoperation benötigte. Sein Körper stellte ihm die Rechnung für ein erfülltes Leben, doch anstatt zu verzweifeln, bleibt er humorvoll und spöttisch. In seinem "Tagebuch eines Eingriffs" reflektiert er über das Leben und den bevorstehenden Eingriff, stets mit einem Blick auf den Abgrund, aber auch mit Hoffnung und Erleichterung nach der erfolgreichen Operation. Gernhardt gelingt der Spagat zwischen Kunst und Kalauer, zwischen "hehrem Inhalt und schnödem Jargon". Er fühlt sich einer Tradition verpflichtet und hat die irrige, aber charmante Idee, dass der Leser ihn verstehen könnte. Seine Gedichte behandeln alltägliche Themen und zeigen, dass die Welt tragisch und ohne Humor kaum erträglich ist. Besonders stark wird Gernhardt, wenn er seine Erfahrungen rund um die Herzoperation in Verse fasst. Die Gedichte lesen sich wie ein zusammenhängender Prosatext, voller Spannung und Hoffnung. Gernhardt weiß, dass das Monster in ihm nur schläft und jederzeit wieder aufwachen kan

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Lichte Gedichte, Robert Gernhardt

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(twarda),
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Tytuł
Lichte Gedichte
Język
niemiecki
Wydawca
Haffmans
Oprawa
twarda
ISBN10
3251003666
ISBN13
9783251003662
Seria
Kategorie
Ocena
4,35 z 5
Opis
Lieber Gott, nimm es hin, daß ich was Besond'res bin. Und gib ruhig einmal zu, daß ich klüger bin als du. Preise künftig meinen Namen, denn sonst setzt es etwas. Amen. --Von "Eichhorn" und "Leichhorn" Mit solchen Versen hat Robert Gernhardt sich selbst und Otto Waalkes zum heimlichen Liebling des deutschen Feuilletons gemacht. Gernhardt, der auch als Maler und Cartoonist in der "Titanic" bekannt ist, musste sich plötzlich mit dem Tod auseinandersetzen, als er eine Herzoperation benötigte. Sein Körper stellte ihm die Rechnung für ein erfülltes Leben, doch anstatt zu verzweifeln, bleibt er humorvoll und spöttisch. In seinem "Tagebuch eines Eingriffs" reflektiert er über das Leben und den bevorstehenden Eingriff, stets mit einem Blick auf den Abgrund, aber auch mit Hoffnung und Erleichterung nach der erfolgreichen Operation. Gernhardt gelingt der Spagat zwischen Kunst und Kalauer, zwischen "hehrem Inhalt und schnödem Jargon". Er fühlt sich einer Tradition verpflichtet und hat die irrige, aber charmante Idee, dass der Leser ihn verstehen könnte. Seine Gedichte behandeln alltägliche Themen und zeigen, dass die Welt tragisch und ohne Humor kaum erträglich ist. Besonders stark wird Gernhardt, wenn er seine Erfahrungen rund um die Herzoperation in Verse fasst. Die Gedichte lesen sich wie ein zusammenhängender Prosatext, voller Spannung und Hoffnung. Gernhardt weiß, dass das Monster in ihm nur schläft und jederzeit wieder aufwachen kan