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Grendel

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In diesem Klassiker der phantastischen Literatur erscheint die altenglische Sage unter vertauschten Vorzeichen. Gardner schreibt aus der Perspektive Grendels, des Monsters, eines wilden und einsamen Wesens, das mit seiner Mutter in einer Höhle lebt. Grendel ist hin- und hergerissen zwischen seinem wilden, animalischen Tötungstrieb und einem herausragenden Verstand, der ihn zur Sprache und zu einem komplexen Verständnis der Welt befähigt. Er wird zum Beobachter der Veränderung seiner Umgebung durch die Menschen, als diese den Wald nahe seiner Höhle besiedeln. In der Beobachterposition demaskiert Grendel die Menschen in ihrem Widerspruch zwischen Sein und Schein. Grendel betrachtet ihr Tun, das zumeist in Krieg mündet, hört Traktate über die Welt, die von unangepassten Wesen bedroht werde. Erzählkunst, erkennt Grendel, verändert alles. Dabei geht es Gardner nicht allein um das Thema Gewalt, sondern auch um die Ausformungen staatlicher Macht, um die Herausbildung gesellschaftlicher Ordnung mit all ihren Schattenseiten und um die Macht der Legenden und Mythen, die alle Zeit überdauern. Gardners Meisterwerk erzählt von Mächtigen und Ohnmächtigen, von Tätern und Opfern, es erzählt aber auch von den Möglichkeiten der Literatur und der Fantasie – mit einer Sprachgewalt, die ihresgleichen sucht.

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Grendel, John Gardner

Język
Rok wydania
1989
Oprawa
(miękka)
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Bardzo dobra
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Tytuł
Grendel
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1989
Oprawa
miękka
Liczba stron
162
ISBN10
3518381113
ISBN13
9783518381113
Seria
Oryginalna nazwa
Grendel
Ocena
3,7 z 5
Opis
In diesem Klassiker der phantastischen Literatur erscheint die altenglische Sage unter vertauschten Vorzeichen. Gardner schreibt aus der Perspektive Grendels, des Monsters, eines wilden und einsamen Wesens, das mit seiner Mutter in einer Höhle lebt. Grendel ist hin- und hergerissen zwischen seinem wilden, animalischen Tötungstrieb und einem herausragenden Verstand, der ihn zur Sprache und zu einem komplexen Verständnis der Welt befähigt. Er wird zum Beobachter der Veränderung seiner Umgebung durch die Menschen, als diese den Wald nahe seiner Höhle besiedeln. In der Beobachterposition demaskiert Grendel die Menschen in ihrem Widerspruch zwischen Sein und Schein. Grendel betrachtet ihr Tun, das zumeist in Krieg mündet, hört Traktate über die Welt, die von unangepassten Wesen bedroht werde. Erzählkunst, erkennt Grendel, verändert alles. Dabei geht es Gardner nicht allein um das Thema Gewalt, sondern auch um die Ausformungen staatlicher Macht, um die Herausbildung gesellschaftlicher Ordnung mit all ihren Schattenseiten und um die Macht der Legenden und Mythen, die alle Zeit überdauern. Gardners Meisterwerk erzählt von Mächtigen und Ohnmächtigen, von Tätern und Opfern, es erzählt aber auch von den Möglichkeiten der Literatur und der Fantasie – mit einer Sprachgewalt, die ihresgleichen sucht.