Bookbot

Rashomon

Ausgewählte Kurzprosa

Ocena książki

Parametry

  • 602 strony
  • 22 godziny czytania

Więcej o książce

Das halbzerfallene Stadttor Rashomon ist der Schauplatz der Titelnovelle, die in eine vergangene Zeit führt, als eine Seuche in Kioto wütet und Not sowie moralischer Niedergang um sich greifen. Ein einsamer Mann sucht Schutz vor dem Regen und steht vor der Wahl, ein Räuber zu werden oder zu verhungern. Im Dachgeschoss entdeckt er eine alte Frau, die einem Seuchenopfer die Haare ausreißt, um Perücken zu machen. Angesichts des Elends verfliegt seine Empörung, und kalte Selbstsucht gewinnt die Oberhand. Er überfällt die Alte und verschwindet in der Nacht. Akutagawa verlegt diese makabre Begebenheit in ein historisches Milieu, doch der Dieb hat die intellektuelle Physiognomie eines modernen Menschen, und sein Verhalten spiegelt Konflikte der bürgerlichen Gesellschaft wider. Auch in den anderen Texten des Bandes zeigt der Autor sich als kritischer Beobachter seiner Umwelt, die er mit ironischer Skepsis und zunehmender Schärfe gestaltet. Ob er von einer freundlichen Geste erzählt oder gesellschaftliche Probleme satirisch enthüllt, stets spiegelt sich die widersprüchliche Realität Japans in seinen Werken. Stilistische Brillanz, Vielfalt der Techniken und psychologische Tiefe kennzeichnen seine Kurzprosa.

Zakup książki

Rashomon, Ryūnosuke Akutagawa, Jürgen Berndt

Język
Rok wydania
1985
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

4,2
Bardzo dobra
99+ Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Rashomon
Podtytuł
Ausgewählte Kurzprosa
Język
niemiecki
Wydawca
Beck
Rok wydania
1985
Oprawa
twarda
Liczba stron
602
ISBN10
3406304680
ISBN13
9783406304682
Seria
Ocena
4,15 z 5
Opis
Das halbzerfallene Stadttor Rashomon ist der Schauplatz der Titelnovelle, die in eine vergangene Zeit führt, als eine Seuche in Kioto wütet und Not sowie moralischer Niedergang um sich greifen. Ein einsamer Mann sucht Schutz vor dem Regen und steht vor der Wahl, ein Räuber zu werden oder zu verhungern. Im Dachgeschoss entdeckt er eine alte Frau, die einem Seuchenopfer die Haare ausreißt, um Perücken zu machen. Angesichts des Elends verfliegt seine Empörung, und kalte Selbstsucht gewinnt die Oberhand. Er überfällt die Alte und verschwindet in der Nacht. Akutagawa verlegt diese makabre Begebenheit in ein historisches Milieu, doch der Dieb hat die intellektuelle Physiognomie eines modernen Menschen, und sein Verhalten spiegelt Konflikte der bürgerlichen Gesellschaft wider. Auch in den anderen Texten des Bandes zeigt der Autor sich als kritischer Beobachter seiner Umwelt, die er mit ironischer Skepsis und zunehmender Schärfe gestaltet. Ob er von einer freundlichen Geste erzählt oder gesellschaftliche Probleme satirisch enthüllt, stets spiegelt sich die widersprüchliche Realität Japans in seinen Werken. Stilistische Brillanz, Vielfalt der Techniken und psychologische Tiefe kennzeichnen seine Kurzprosa.