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Rez.: In der Nähe des illegalen, berüchtigten Skaterparks "Paranoid Park" wird ein Wachmann tot aufgefunden. Unfall oder Mord? Der "Täter" weiß es selbst nicht ... - Mit seinem Briefroman trifft der namenlose Ich-Erzähler ins rebellische, anarchische Herz vieler Jugendlicher und zieht mit distanziertem, aber engagierten Stil bereits von der 1. Seite in seinen Bann. Pointiert und unaufgeregt berichtet der "Täter" über den Wachmann, der ihn beim S-Bahn-Surfen erwischt hat, und dessen unbeabsichtigen Tod. Schuld, Mitschuld oder ein Unfall? Er redet mit keinem darüber, weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sicher ist, dass die Polizei ermittelt. Durch den lebensechten Hintergrund gerät die Darstellung des "Täters" als starker, ehrlicher Charakter mit einem zutiefst menschlichen Konflikt überaus plastisch: Da ist seine Freundin, die von ihm entjungfert werden will, Eltern, die sich trennen, angepasste Mitschüler, aber auch abgedrehte Typen. - Der 2007 in Cannes prämierte, gleichnamige Film lief im Frühjahr 2008 in den Kinos. Ein beeindruckender Pageturner mit offenem Ende, der unter die Haut geht. Zugreifen! (Thomas Schützenberger)
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Paranoid park, Blake Nelson
- Język
- Rok wydania
- 2010
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Paranoid park
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Blake Nelson
- Wydawca
- Beltz
- Rok wydania
- 2010
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 32
- ISBN10
- 3407626657
- ISBN13
- 9783407626653
- Seria
- Tagi
- Kryminały & Sensacja, Sport, Relacje, Morderstwa, Śmierć, Z życia wzięte, Młodzież, Strach, Policja, Śledztwo, Lektury obowiązkowe, Teraźniejszość, Rozwód, Wypadek
- Oryginalna nazwa
- Paranoid park
- Ocena
- 3,55 z 5
- Opis
- Rez.: In der Nähe des illegalen, berüchtigten Skaterparks "Paranoid Park" wird ein Wachmann tot aufgefunden. Unfall oder Mord? Der "Täter" weiß es selbst nicht ... - Mit seinem Briefroman trifft der namenlose Ich-Erzähler ins rebellische, anarchische Herz vieler Jugendlicher und zieht mit distanziertem, aber engagierten Stil bereits von der 1. Seite in seinen Bann. Pointiert und unaufgeregt berichtet der "Täter" über den Wachmann, der ihn beim S-Bahn-Surfen erwischt hat, und dessen unbeabsichtigen Tod. Schuld, Mitschuld oder ein Unfall? Er redet mit keinem darüber, weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sicher ist, dass die Polizei ermittelt. Durch den lebensechten Hintergrund gerät die Darstellung des "Täters" als starker, ehrlicher Charakter mit einem zutiefst menschlichen Konflikt überaus plastisch: Da ist seine Freundin, die von ihm entjungfert werden will, Eltern, die sich trennen, angepasste Mitschüler, aber auch abgedrehte Typen. - Der 2007 in Cannes prämierte, gleichnamige Film lief im Frühjahr 2008 in den Kinos. Ein beeindruckender Pageturner mit offenem Ende, der unter die Haut geht. Zugreifen! (Thomas Schützenberger)





