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Niemand

Roman

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Das Portrait eines Melancholikers, eines Abwesenden, eines sich und der Welt Fremden. Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt Gwenaëlle Aubry ein Manuskript mit dem Titel 'Das melancholische schwarze Schaf' und dem Vermerk 'à romancer'. Sie beginnt, ihre Erinnerungen an ihren Vater in alphabetischer Reihenfolge aufzuschreiben, von A wie Antonin Artaud bis Z wie Zelig, ergänzt durch Notizen aus dem Manuskript ihres Vaters, der viele Jahre als manisch-depressiver Psychotiker in psychiatrischen Kliniken verbrachte. Dieser Dialog zwischen Vater und Tochter offenbart nicht nur die Leidensgeschichte des Vaters, sondern zeichnet auch eine prekäre Familiengeschichte nach: Der Vater, Sohn eines Arztes und Jurist, sieht sich einer Trennung von seiner Frau und dem Verlust seiner beiden Töchter gegenüber. Sein Lebensweg ist geprägt von Vorlesungen, Beziehungen und häufigen Ausbrüchen in eine fremde Welt. Aubry reflektiert ihre Kindheit und die scheinheilige bürgerliche Welt der Großeltern und schafft ein berührendes Bild eines schwierigen Verhältnisses und eines großen Verlustes: nicht nur eines verschwundenen Vaters, sondern auch eines abwesenden Ichs, das im Verlauf seiner Krankengeschichte in vielen Masken und Personae wiederzufinden hofft.

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Niemand, Gwenaëlle Aubry

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Niemand
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
ISBN10
385420843X
ISBN13
9783854208433
Seria
Kategorie
Oryginalna nazwa
Personne
Ocena
2,5 z 5
Opis
Das Portrait eines Melancholikers, eines Abwesenden, eines sich und der Welt Fremden. Nach dem Tod ihres Vaters entdeckt Gwenaëlle Aubry ein Manuskript mit dem Titel 'Das melancholische schwarze Schaf' und dem Vermerk 'à romancer'. Sie beginnt, ihre Erinnerungen an ihren Vater in alphabetischer Reihenfolge aufzuschreiben, von A wie Antonin Artaud bis Z wie Zelig, ergänzt durch Notizen aus dem Manuskript ihres Vaters, der viele Jahre als manisch-depressiver Psychotiker in psychiatrischen Kliniken verbrachte. Dieser Dialog zwischen Vater und Tochter offenbart nicht nur die Leidensgeschichte des Vaters, sondern zeichnet auch eine prekäre Familiengeschichte nach: Der Vater, Sohn eines Arztes und Jurist, sieht sich einer Trennung von seiner Frau und dem Verlust seiner beiden Töchter gegenüber. Sein Lebensweg ist geprägt von Vorlesungen, Beziehungen und häufigen Ausbrüchen in eine fremde Welt. Aubry reflektiert ihre Kindheit und die scheinheilige bürgerliche Welt der Großeltern und schafft ein berührendes Bild eines schwierigen Verhältnisses und eines großen Verlustes: nicht nur eines verschwundenen Vaters, sondern auch eines abwesenden Ichs, das im Verlauf seiner Krankengeschichte in vielen Masken und Personae wiederzufinden hofft.