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Parkmord. Erzählungen

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Ein Mord geschieht, und die Medien berichten von Markenartikeln, die neben der Leiche gefunden wurden. Diese Berichterstattung verwandelt sich in eine ständige Werbung für die Produkte. In einem Burgmuseum steigt das Unbehagen der Besucher zur existenziellen Angst. Gesellschaftsspiele führen zu wechselnden Zuständen von Verarmung und Reichtum. Für die österreichische Erzählerin Jutta Schutting wird das Erleben alltäglicher Situationen – wie Zeitungslektüre, Besichtigungen und Spiele – zum Ausdruck ihres Leidens an menschlichen Perversionen. Ihre Sensibilität entdeckt hinter dem gewohnten Ablauf von Ereignissen Verhängnis und Verstrickung. Das Entsetzen, das sie in den unreflektierten Alltagsbeobachtungen wahrnimmt, wird nicht direkt benannt, sondern durch komplexe sprachliche Strukturen vermittelt. Ein Beispiel ist die Unsicherheit eines Betrachters, der beim Anblick eines Kinderbildes an seiner eigenen Identität zweifelt: „Wer bin ich?“ Diese komplexe Sprache erfordert Aufmerksamkeit und ist nicht einfach zu lesen, bietet jedoch präzise Einblicke in die Psychologie der Charaktere, ohne ins Klischeehafte abzudriften. Schutting zeigt mit sprachlicher Präzision das alltägliche Erschrecken einer sensiblen Schriftstellerin.

Wydanie

Zakup książki

Parkmord. Erzählungen, Julian Schutting

Język
Rok wydania
1975
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Dobry
Cena
14,29 zł

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4,0
Bardzo dobra
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Tytuł
Parkmord. Erzählungen
Język
niemiecki
Wydawca
Dtv
Rok wydania
1975
Oprawa
twarda
Liczba stron
134
ISBN10
3701701245
ISBN13
9783701701247
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Ein Mord geschieht, und die Medien berichten von Markenartikeln, die neben der Leiche gefunden wurden. Diese Berichterstattung verwandelt sich in eine ständige Werbung für die Produkte. In einem Burgmuseum steigt das Unbehagen der Besucher zur existenziellen Angst. Gesellschaftsspiele führen zu wechselnden Zuständen von Verarmung und Reichtum. Für die österreichische Erzählerin Jutta Schutting wird das Erleben alltäglicher Situationen – wie Zeitungslektüre, Besichtigungen und Spiele – zum Ausdruck ihres Leidens an menschlichen Perversionen. Ihre Sensibilität entdeckt hinter dem gewohnten Ablauf von Ereignissen Verhängnis und Verstrickung. Das Entsetzen, das sie in den unreflektierten Alltagsbeobachtungen wahrnimmt, wird nicht direkt benannt, sondern durch komplexe sprachliche Strukturen vermittelt. Ein Beispiel ist die Unsicherheit eines Betrachters, der beim Anblick eines Kinderbildes an seiner eigenen Identität zweifelt: „Wer bin ich?“ Diese komplexe Sprache erfordert Aufmerksamkeit und ist nicht einfach zu lesen, bietet jedoch präzise Einblicke in die Psychologie der Charaktere, ohne ins Klischeehafte abzudriften. Schutting zeigt mit sprachlicher Präzision das alltägliche Erschrecken einer sensiblen Schriftstellerin.