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Wann endet die Gemütlichkeit?

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Anarchie und Restauration, Terrorismus, Telepathie, Folterpolizei und medizinische Morde – all diese Themen finden sich in Christian Lockers zweitem Roman, der mit spritzigen Einfällen aufwartet. Locker zeigt sich erneut als Meister des Skurrilen, wie bereits in seinem Debüt. In diesem Nachtstück geht es um eine Geheimgesellschaft, die einen legitimen Nachfahren der 1740 im Mannesstamm ausgestorbenen Habsburger im modernen Wien reinthronisieren möchte, nachdem sie die österreichische Regierung beseitigt hat. Ein unerwarteter Schlag auf den Kopf führt dazu, dass der Auserwählte sich für ein Schulkind hält, was die Situation kompliziert. Locker genießt die politische Unkorrektheit und gräbt tief in der österreichischen Seele. Besonders sympathisch erscheinen die am meisten Gesunkenen dieser nicht offenen Gesellschaft, wie ein Alkoholiker, der fälschlicherweise für einen Terroristen gehalten wird und dessen Zähne ausgeschlagen werden. Auch der Geistliche, der keine Kardinalschnitte mag und von Gott verlassen wird, bleibt im Gedächtnis. Lockers Erzählung ist ein scharfer Kommentar zur Gesellschaft, der sowohl grotesk als auch nachdenklich stimmt.

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Wann endet die Gemütlichkeit?, Christian Locker

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Wann endet die Gemütlichkeit?
Język
niemiecki
Rok wydania
2012
Oprawa
twarda
ISBN10
3901209182
ISBN13
9783901209185
Seria
Opis
Anarchie und Restauration, Terrorismus, Telepathie, Folterpolizei und medizinische Morde – all diese Themen finden sich in Christian Lockers zweitem Roman, der mit spritzigen Einfällen aufwartet. Locker zeigt sich erneut als Meister des Skurrilen, wie bereits in seinem Debüt. In diesem Nachtstück geht es um eine Geheimgesellschaft, die einen legitimen Nachfahren der 1740 im Mannesstamm ausgestorbenen Habsburger im modernen Wien reinthronisieren möchte, nachdem sie die österreichische Regierung beseitigt hat. Ein unerwarteter Schlag auf den Kopf führt dazu, dass der Auserwählte sich für ein Schulkind hält, was die Situation kompliziert. Locker genießt die politische Unkorrektheit und gräbt tief in der österreichischen Seele. Besonders sympathisch erscheinen die am meisten Gesunkenen dieser nicht offenen Gesellschaft, wie ein Alkoholiker, der fälschlicherweise für einen Terroristen gehalten wird und dessen Zähne ausgeschlagen werden. Auch der Geistliche, der keine Kardinalschnitte mag und von Gott verlassen wird, bleibt im Gedächtnis. Lockers Erzählung ist ein scharfer Kommentar zur Gesellschaft, der sowohl grotesk als auch nachdenklich stimmt.