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Bird

Kriminalroman

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  • 304 strony
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Der Kunstlehrer denkt, Carson sei einer der Intelligenteren im Knast, bei der Psychologin weckt er mütterliche Gefühle, der Bewährungshelfer interessiert sich vor allem für die schmuddeligen Details seiner Erzählungen. Immer wieder landet Carson im Bau, wegen Drogengeschichten oder weil er nicht ganz legal an ein Auto gekommen ist. Der Roman folgt dem jungen Noongar Aboriginal auf seinen Wegen im Gefängnis, nach draußen und zurück in die Zelle – ein Kreislauf der Gewalt, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Carsons Geschichte wird dabei nicht von ihm selbst, sondern aus den wechselnden Perspektiven der (zumeist weißen) Menschen erzählt, die ihn umgeben. Ihr Blick, sei er wohlwollend oder gleichgültig, begehrlich oder herablassend, zeichnet Carson als komplexen Charakter, der einem nahekommt und zugleich auf Distanz bleibt – und der längst zum Spielball eines Systems geworden ist, das ihm keine echte Handlungsmacht zugesteht. Erschütternd, aber mit düsterem Witz spiegelt »Bird« im Mikrokosmos des Gefängnissystems die Realität der noch immer zutiefst segregierten, rassistischen Gesellschaft Australiens, in der Freiheit nicht für alle vorgesehen ist.

Zakup książki

Bird, Adam Morris

Język
Rok wydania
2024
Oprawa
(miękka)
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Bardzo dobra
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Tytuł
Bird
Podtytuł
Kriminalroman
Język
niemiecki
Rok wydania
2024
Oprawa
miękka
Liczba stron
304
ISBN10
3960543409
ISBN13
9783960543404
Seria
Ocena
4,2 z 5
Opis
Der Kunstlehrer denkt, Carson sei einer der Intelligenteren im Knast, bei der Psychologin weckt er mütterliche Gefühle, der Bewährungshelfer interessiert sich vor allem für die schmuddeligen Details seiner Erzählungen. Immer wieder landet Carson im Bau, wegen Drogengeschichten oder weil er nicht ganz legal an ein Auto gekommen ist. Der Roman folgt dem jungen Noongar Aboriginal auf seinen Wegen im Gefängnis, nach draußen und zurück in die Zelle – ein Kreislauf der Gewalt, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Carsons Geschichte wird dabei nicht von ihm selbst, sondern aus den wechselnden Perspektiven der (zumeist weißen) Menschen erzählt, die ihn umgeben. Ihr Blick, sei er wohlwollend oder gleichgültig, begehrlich oder herablassend, zeichnet Carson als komplexen Charakter, der einem nahekommt und zugleich auf Distanz bleibt – und der längst zum Spielball eines Systems geworden ist, das ihm keine echte Handlungsmacht zugesteht. Erschütternd, aber mit düsterem Witz spiegelt »Bird« im Mikrokosmos des Gefängnissystems die Realität der noch immer zutiefst segregierten, rassistischen Gesellschaft Australiens, in der Freiheit nicht für alle vorgesehen ist.