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Urubus

Erzählungen

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  • 112 stron
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Straßenkinder, die auf einer Müllhalde leben, ein Busfahrer, der überfallen wird und dafür bezahlen muss, eine ältere Dame, die ein Leben mit dem falschen Partner bereut, ein Transvestit, der sich unglücklich verliebt, ein Hausmeister an der Copacabana, der im entscheidenden Moment versagt; ein Bäcker trauert einer verpassten Liebesgeschichte hinterher, schafft es noch nicht einmal bei der Beerdigung seiner Angebeteten, ihr in Briefform seine Liebe zu gestehen, ein Rentner erträgt die Einsamkeit in seiner Wohnung an der Copacabana nicht mehr, bricht mit seinem Rollator aus der Wohnanlage aus. Es sind individuelle Episoden, die die brasilianische Autorin Carla Bessa in ihrem großartigen Band »Urubus« (›Aasgeier‹) erzählt. Auf den ersten Blick sind es Einzelschicksale, die sich auf den zweiten Blick allerdings zu einem großen Ganzen fügen, das exemplarisch Teile der brasilianischen Gesellschaft porträtiert. Dabei erweist sie sich als Meisterin der Beschreibung von Details. Nur einen Augenblick lang erscheinen Dinge bedeutungslos, im nächsten entwickeln sie sich zum bedeutsamen Motiv, so das mysteriöse Päckchen und seine Besitzerin, die als kaum beachtete Passantin oder als Fahrgast auftaucht, bevor ihr Schicksal ins Zentrum rückt. Somit kreuzen sich auch die Wege von Bessas Figuren immer wieder, wie in einem geheimnisvollen Reigen…

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Urubus, Carla Bessa

Język
Rok wydania
2021
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Urubus
Podtytuł
Erzählungen
Język
niemiecki
Wydawca
Transit
Rok wydania
2021
Oprawa
twarda
Liczba stron
112
ISBN10
3887473868
ISBN13
9783887473860
Seria
Tagi
Zabawa
Opis
Straßenkinder, die auf einer Müllhalde leben, ein Busfahrer, der überfallen wird und dafür bezahlen muss, eine ältere Dame, die ein Leben mit dem falschen Partner bereut, ein Transvestit, der sich unglücklich verliebt, ein Hausmeister an der Copacabana, der im entscheidenden Moment versagt; ein Bäcker trauert einer verpassten Liebesgeschichte hinterher, schafft es noch nicht einmal bei der Beerdigung seiner Angebeteten, ihr in Briefform seine Liebe zu gestehen, ein Rentner erträgt die Einsamkeit in seiner Wohnung an der Copacabana nicht mehr, bricht mit seinem Rollator aus der Wohnanlage aus. Es sind individuelle Episoden, die die brasilianische Autorin Carla Bessa in ihrem großartigen Band »Urubus« (›Aasgeier‹) erzählt. Auf den ersten Blick sind es Einzelschicksale, die sich auf den zweiten Blick allerdings zu einem großen Ganzen fügen, das exemplarisch Teile der brasilianischen Gesellschaft porträtiert. Dabei erweist sie sich als Meisterin der Beschreibung von Details. Nur einen Augenblick lang erscheinen Dinge bedeutungslos, im nächsten entwickeln sie sich zum bedeutsamen Motiv, so das mysteriöse Päckchen und seine Besitzerin, die als kaum beachtete Passantin oder als Fahrgast auftaucht, bevor ihr Schicksal ins Zentrum rückt. Somit kreuzen sich auch die Wege von Bessas Figuren immer wieder, wie in einem geheimnisvollen Reigen…