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Josefine Mutzenbacher

Kritische Ausgabe nach dem Erstdruck mit Beiträgen von Oswald Wiener

Ocena książki

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  • 380 stron
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Josefine Mutzenbacher oder die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt wurde 1906 als Privatdruck in Wien veröffentlicht und erlebte schnell zahlreiche Nachdrucke, Neuauflagen und Zensuren. Das anonym publizierte Werk ist ein Beispiel für die kommerzielle Metropolen-Pornografie um 1900 und spiegelt die zeitgenössischen Debatten über Geschlechterdifferenz und Sexualität wider. Es thematisiert den Konflikt zwischen alten und neuen Diskursen, der das Feld für Psychoanalyse und Wiener Moderne prägte. Auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte das Buch eine bemerkenswerte Wirkungsgeschichte, die von Rechtsstreitigkeiten über Zensur bis hin zu Verfilmungen und literarischen Adaptionen reicht. Trotz dieser Relevanz gab es bisher kaum wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Text. Dies führte 2016 zu einer Tagung im Wien Museum, die sich mit den Kontexten und möglichen Relektüren des anstößigen Textes beschäftigte. Die Ergebnisse wurden 2019 veröffentlicht, doch blieb die Forschung ohne verlässliche Textgrundlage. Die vorliegende Ausgabe schließt diese Lücke mit einer kritischen Edition, die den Originaltext der Erstausgabe fehlergetreu wiedergibt, ergänzt durch einen umfangreichen Kommentar und ein Nachwort des Herausgebers sowie Oswald Wieners Beiträge zur Ädöologie des Wienerischen.

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Josefine Mutzenbacher, Clemens Ruthner

Język
Rok wydania
2021
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Tytuł
Josefine Mutzenbacher
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Kritische Ausgabe nach dem Erstdruck mit Beiträgen von Oswald Wiener
Język
niemiecki
Wydawca
Sonderzahl
Rok wydania
2021
Liczba stron
380
ISBN10
3854495757
ISBN13
9783854495758
Seria
Kategorie
Ocena
3,65 z 5
Opis
Josefine Mutzenbacher oder die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt wurde 1906 als Privatdruck in Wien veröffentlicht und erlebte schnell zahlreiche Nachdrucke, Neuauflagen und Zensuren. Das anonym publizierte Werk ist ein Beispiel für die kommerzielle Metropolen-Pornografie um 1900 und spiegelt die zeitgenössischen Debatten über Geschlechterdifferenz und Sexualität wider. Es thematisiert den Konflikt zwischen alten und neuen Diskursen, der das Feld für Psychoanalyse und Wiener Moderne prägte. Auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte das Buch eine bemerkenswerte Wirkungsgeschichte, die von Rechtsstreitigkeiten über Zensur bis hin zu Verfilmungen und literarischen Adaptionen reicht. Trotz dieser Relevanz gab es bisher kaum wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Text. Dies führte 2016 zu einer Tagung im Wien Museum, die sich mit den Kontexten und möglichen Relektüren des anstößigen Textes beschäftigte. Die Ergebnisse wurden 2019 veröffentlicht, doch blieb die Forschung ohne verlässliche Textgrundlage. Die vorliegende Ausgabe schließt diese Lücke mit einer kritischen Edition, die den Originaltext der Erstausgabe fehlergetreu wiedergibt, ergänzt durch einen umfangreichen Kommentar und ein Nachwort des Herausgebers sowie Oswald Wieners Beiträge zur Ädöologie des Wienerischen.