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Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk

Studien über den Glauben

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In unseren Tagen verliert der Rationalismus uberall an Ansehen; Irrationalitat und Intuition beherrschen immer offener die geistige Lage. So ist es wichtig, scharfer zu unterscheiden. So beschreibt Romano Guardini 1932 im Nachwort zu diesem Buch das damalige Klima: eine Diagnose, die bis heute nichts an Aktualitat eingebusst hat. Im Gegensatz zu den Entwurfen der grossen klassischen Dichtungen, die das Dasein als durchschaubaren Kosmos aufbauen, spiegeln die Gestalten in den Werken des russischen Dramatikers Dostojewskij Ordnung und Chaos, sind in standigem Werden und Sich-Wandeln begriffen. Dadurch kommen auch die Schattenseiten des menschlichen Daseins und der Welt zum Tragen, ein Aspekt, der in der abendlandischen Kulturtradition oft vernachlassigt und so zu einem tiefen Verhangnis wurde. Romano Guardini fuhrt in diesem Band in meisterhafter Weise in die Gestalten Dostojewskijs und in das Gesamtwerk des Dichters ein.

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Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk, Romano Guardini

Język
Rok wydania
1951
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk
Podtytuł
Studien über den Glauben
Język
niemiecki
Wydawca
Kösel
Rok wydania
1951
Oprawa
twarda
Seria
Opis
In unseren Tagen verliert der Rationalismus uberall an Ansehen; Irrationalitat und Intuition beherrschen immer offener die geistige Lage. So ist es wichtig, scharfer zu unterscheiden. So beschreibt Romano Guardini 1932 im Nachwort zu diesem Buch das damalige Klima: eine Diagnose, die bis heute nichts an Aktualitat eingebusst hat. Im Gegensatz zu den Entwurfen der grossen klassischen Dichtungen, die das Dasein als durchschaubaren Kosmos aufbauen, spiegeln die Gestalten in den Werken des russischen Dramatikers Dostojewskij Ordnung und Chaos, sind in standigem Werden und Sich-Wandeln begriffen. Dadurch kommen auch die Schattenseiten des menschlichen Daseins und der Welt zum Tragen, ein Aspekt, der in der abendlandischen Kulturtradition oft vernachlassigt und so zu einem tiefen Verhangnis wurde. Romano Guardini fuhrt in diesem Band in meisterhafter Weise in die Gestalten Dostojewskijs und in das Gesamtwerk des Dichters ein.